Blu, der Typ, der uns einst mit der wall-painted Animation MUTO, in Staunen versetzte, hat nach Combo nun sein neues Werk vollendet. Und darin geht es um nichts geringeres, als
“…an unscientific point of view on the beginning and evolution of life … and how it could probably end.”
Das Ding ist meiner Meinung nach etwas zu lang geraten aber so ein Thema kann man nun einmal schlecht in einer Minute abhaken. Die Animationen sind jedenfalls wieder eine Klasse für sich.
Ich nehme hiermit Daphis musikalischen Staffelstab auf und trage ihn mal ein Stückchen weiter in experimentellere Gefilde. Michael Winslow, der “art of mouth”-Typ aus Police Akademie erzählt in 20 Minuten die Geschichte der Schreibmaschine von 1894 bis … äh, wahrscheinlich bis heute? Ich weiß ehrlich gesagt nicht, hab das Video noch nicht ganz zu Ende geschaut. Er tut dies nämlich akustisch, nur mit seinem Mund und einem Mikro.
Ja also, der Titel sagt ja eigentlich schon alles. Der Mann heißt David Livingston, macht Performance Kunst und hat es mittlerweile in die NEW YORK-Press geschafft. Wer möchte kann sich noch weitere Dick-Videos anschauen. Ich musste ja direkt an Easy´s leider nie umgesetztes wONSt-Video denken aber vielleicht geht das auch nur mir so. Oder ist es eine Kombination aus Easys wONSt und Maltes Wichtel? Hm…
Wen es interessiert, einige Arbeiten von Julius von Bismarck sind in Berlin
vom 20.01.2010 – 13.03.2010 in der “art claims impulse” zu sehen. Außerdem ist seine neueste Arbeit im Rahmen der Transmediale ebenfalls in Berlin zu sehen.
http://www.art-claims-impulse.com/09_01_23.html
Wen es interessiert, einige Arbeiten von Julius von Bismarck sind vom 20.01.2010 – 13.03.2010 in der “art claims impulse“ in Berlin zu sehen. Außerdem kann man seine neueste Arbeit im Rahmen der Transmediale ebenfalls in Berlin bewundern. Sagt jedenfalls die De:Bug und die muss es wissen.
Hier geht es ausnahmsweise nicht um die US-Serie LOST, sondern um ein palindromes Video, das von einem 20 Jährigen im Rahmen des Wettbewerbs “U@50″ von AARP, den zweiten Platz belegte. Ein bisschen schade, dass die Idee einem zuvor entstandenen Spot “entlehnt” wurde. Trotzdem sehenswert und meiner Meinung nach besser als das “Original”.
Julius von Bismarck hat die Funktionsweise seiner Spiegelreflexkamera kurzerhand umgedreht und dadurch einen portablen Bildwerfer geschaffen. So weit so gut. Aber. Der sogenannte “Fulgurator” wird gewitzterweise durch das Blitzen fremder Kameras ausgelöst und projiziert nur für diesen Bruchteil einer Sekunde sein Bild auf das anvisierte Ziel. Das Ergebnis dieses “Aparat(s) zur minimal-invasiven Manipulation von Fotographien” (Bismarck) sind nicht nur verdutzte Fotografengesichter sondern auch verwirrte Blogleser. Bevor ich mir hier also einen Wolf erkläre verweise ich lieber auf das Video. Schräger Typ – saugute Idee.
Das Ding ist einmal quer durch die Blogosphäre gegangen, weiß gar nicht mehr genau wo ich es zuerst entdeckt habe. Ich sach jetzt mal hier.
Die Bemühungen um die Findung von Frau Müllers Identität war erfolgreich und nun wissen wir ja alle, wer sie ist. Frau Müller hat aber nicht nur den Literaturnobelpreis erhalten, sie macht außerdem wunderschöne Gedichtcollagen. Inhaltlich sind sie nicht ganz so leicht zu erfassen, aber Schere statt Stift, find ich per se erst mal gut! Die Gedichtcollagen gibt es zusammengefasst als Buch oder auch als Fototapete … ist mal so was ganz anderes, als nackte Paare vorm Sonnenuntergang unterm Wasserfall.
Manchmal frage ich mich, wie um alles in der Welt ich in diese verdammte Webdesign-Tretmühle geraten konnte, wo ich noch vor ein paar Jahren in der wundersamen Welt der Saul Bass´, Kyle Coopers, und Pablo Ferros zuhause war. Besonders übel wird es, wenn ich solche fantastischen Arbeiten sehe wie an diesem unschuldigen Mittwochmorgen.
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