zum Ad-Blocker Artikel und auf die Gefahr hin, dass es eine guten Teil von euch nicht soo brennend interessiert:
Auf Carta ist gerade ein interessanter Beitrag zum Thema Werbung, Verlage und das Internet erschienen, der ganz gut zum Ad-Blocker Thema passt. Dort habe ich auch das folgende, sehr schöne Zitat von Marco Ament gefunden:
“Publishers can do whatever they want. If you don’t like it, don’t send them nasty emails or browse their sites with adblockers: just don’t support them. Don’t read their content, don’t link to them, and don’t talk about them. Since money’s usually not involved, vote with your attention and read elsewhere.”
Heute geht es ausnahmsweise mal weder um Film, noch Musik, Literatur oder ähnliche Freuden des Lebens, sondern um eine eigentlich eher unangenehme “Begleiterscheinung” des Internets. Werbebanner, Ads genannt und das Kraut, das dagegen gewachsenzüchtet wurde: Ad-Blocker, kleine Programme, die nervende Werbebanner auf Websites kurzerhand ausblenden.
“Artikel schreiben ist leider viel zu aufwändig, ich fürchte das lerne ich in meinem Alter nicht mehr. Einen alten Baum soll man ja nicht verpflanzen und früher war eh alles besser. Dieser neumodische Kram da immer, ich verstehe das ja sowieso nicht mehr, Nein, nein, nein…” S. Murano
Ja ist es denn zu fassen? Da hat man nach langem hin und her endlich ein Fleckchen gefunden, an dem man ein paar Jährchen fernab der Heimat verbringen könnte und dann sowas.
“The internet is a wonderful tool that is delivering benefits to increasing numbers of Australian families but the Government wants to find ways to make it safer, particularly for children. This report will assist the Government to deliver on its election commitment to create a safer online environment,”
Bravo Australien, da seid ihr mit China und Syrien ja in bester Gesellschaft. Wie beruhigend zu wissen, daß man von big Daddy beschützt wird. Selbstverständlich dient dies alles primär dem Schutze der Kinder und kostet nicht mal die Welt: läppische 125,8 Millionen Dollar…
Julius Popp fischt im Internet nach aktuellen Begriffen und lässt diese in einem künstlichen Wasserfall auftauchen und wieder verschwinden.
Die Installation “bit.fall” reflektiert den Themenkomplex öffentlicher Raum, zeitgenössischer Informationstransfer und deren Zeitlichkeit. Dabei dienen Wassertropfen als Medium zwischen Informationen des aktuellen Weltgeschehens und dem Betrachter.
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