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Beiträge aus: Foto



Peter Funch thematisch sortiert

informinginformers

Der in Dänemark geborene und in New York lebende Fotojournalist Peter Funch konstruiert in seiner Serie “Babel Tales” thematisch sortierte Straßenszenen, also sowas wie “Dieses Foto zeigt nur Leute, die gähnen”. Hört sich banal an und ist es ein Stück weit sicher auch, trotzdem entfalten die Arbeiten eine Tiefe, die über den “Finde die Gemeinsamkeit”-Charakter hinausgeht. Funch´s “Babel Tales” sind fotografische Dioramen, verhaftet in Raum und Struktur, aber herausgelöst aus der Zeit.

Hier geht es zu seiner Website und hier gibt´s eine Auswahl seiner Arbeiten in einer besser zugänglichen, ungeflashten Version.

via Nerdcore

Fotowetter

snowy

Hab´ fürs Netzlogbuch einen schnuckeligen Wetterdienst ausgebuddelt. Schaut doch mal…

100m Fotofinish

Simon Høgsberg fotografiert über einen Zeitraum von 20 Tagen 178 Menschen vom gleichen Punkt aus in der Warschauer Strasse in Berlin und erschafft daraus ein 100 Meter langes Bild.

We´re All Gonna Die – 100 meters of existence

via joshspear

Pop-Out-Cuts

Inspiriert von den Pop-Up-Books aus seiner Kindheit, befreit Thomas Allen mit Klinge und Kamera die Illustrationen alter Schundromane aus ihrer Zweidimensionalität und haucht ihnen neues Leben ein. Sehr einfach, sehr stark.

Hat mich etwas an deine Kleinanzeigencollagen erinnert, Steffi.

Via theleapingthought

Die Bahn setzt auf Gegenwind

Ich hasse Regen. Im Regen macht weder Radfahren, noch An-der-frischen-Luft-sein Spaß. Vor allem wenn man morgens einfach nur ins Büro will. Die U-Bahn wird spätestens in diesem Moment zur echten Alternative. Wird man dort aber auch mit solchen sinnfreien Plakatmotiven konfrontiert:

Slogan: “Europa wächst zusammen”.

Die Bahn wirbt damit für die schnellen und (relativ) günstigen Verbindungen zwischen Stuttgart und Paris. Das alles finde ich ja auch wirklich prima.

Aber was will uns nur dieses Bildmotiv sagen?

Zwei Länder, zwei Richtungen?

Gegensätze stoßen sich ab?

Wider eure Windrichtung?

vom Netzlogbuch…

6 Megapixel und keinen Schritt weiter!

Auf 6mpixel.org kann endlich einmal in halbwegs verständlicher Form nachgelesen werden, was in Expertenkreisen (ououu, den Begriff wollte ich schon immer mal verwenden) schon längst bekannt ist: Die marketingbefeuerte Megapixelspirale dreht sich auf Kosten der Bildqualität.

Mehr als 6 Megapixel machen bei den beschränkten Sensorengrößen in Kompaktkameras schlicht keinen Sinn, sondern verschlechtern nur die Lichtempfindlichkeit, das Rauschverhalten und die nominelle Auflösung. Und fast alle Hersteller ignorieren diese Tatsache geflissentlich, selbst lobenswerte Ausnahmen wie die legendäre Finepix F31fd sind nicht mehr oder nur noch zu horrenden Preisen im Handel erhältlich, während bei den Nachfolgemodellen die Bildqualität antiproportional zur Megapixelanzahl sinkt.

In diesem Zusammenhang frage ich mich mal wieder, wann endlich mein Ruf nach einer dezenten, auf maximale Lichtstärke, schnelle Auslöseverzögerung einfachste Bedienung ausgerichtete Partykamera erhört wird. Ich denke da an so eine Art digitale LOMO LC-A oder eine WÜRDIGE digitale Nachfolgerin für die seelige Olympus µ-I.

Also liebe Ingenieure und Designer, besinnt euch auf alte Tugenden und laßt die Marketingtypen ruhig quatschen…

Während Robert Basic die Seite etwas unübersichtlich findet, liefert creezy in den Kommentaren mal eben eine einwandtfreie Kurzversion ab – Respekt.

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