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Beiträge aus: Foto



Fremdkörper

Da ich hier vor Kurzem erst was zum Thema Fotografie hatte, schicke ich diese Video einfach direkt hinterher und zitiere bei der Gelegenheit auch gleich aus der Quelle, weil hier bereits die entscheidende Frage gestellt wurde:

Was das Video nicht zeigt: Wie schnell sich die Werbeindustrie und Facebook auf solche Technologien stürzen werden, um Werbe-Objekte subtil und automatisiert in unsere Fotos einzusetzen [...]

Rendering Synthetic Objects into Legacy Photographs from Kevin Karsch on Vimeo.

via Spreeblick

Omnifokusiös

Nein, dieses Mal meine nicht die Taskmanagement Software für OSX, sondern eine Digitalkamera, die in meinen Augen ein kleine Revolution in der Fotografie auslösen könnte. “Lytro” heißt das Ding und schießt Fotos, bei denen man nachträglich über eine spezielle Software die Schärfeebene bestimmen kann. Nachträglich! So oft man möchte! Sollte das System tatsächlich so gut funktionieren wie beschworen und auch ein gute Bildqualität liefern, sind wir Blade Runner wieder ein gutes Stückchen näher gekommen.

Hier ein Testbild, mit dem man etwas spielen kann (Sprachbefehle funktionieren leider noch nicht) und hier ein Link zur Gallerie.

u.a. via likecool

Lost and found

toddbieber

Ich hätte sie um ein Haar vergessen. Wie so manche Geschichte, die in den letzten Wochen und Monaten mit einem “onsline”-Tag in den Untiefen meiner Bookmarks verschwand. Heute bin ich zufällig wieder darüber gestolpert und siehe da, es gibt sogar eine kleine Fortsetzung.

Es geht Todd Bieber, der im Prospekt Park in New York eine Filmrolle findet, die Bilder entwickelt und so begeistert ist, dass er beschließt einen kleinen Film zu machen, um deren Urheber zu finden. Er bringt damit eine kleine Lawine ins Rollen:

Gursky – Fernsehtipp

Am Samstag (morgen) um 21:50 Uhr bringt der Bayerische Rundfunk eine Doku über den (man möge mich korrigieren) derzeit wohl begehrtesten Fotografen Andreas Gursky. Hört sich interessant an.

One World Portrait

Facebook?
Onsline?
Facebook?
Onsline?
Facebook?
Onsline?
Ach was soll´s, das kommt jetzt hier rein.

Gutes Bild, schlechtes Bild

Gerade bin ich über eine Studie gestolpert, bei der versucht wurde anhand der objektiven, technischen Daten von Fotografien Rückschlüsse auf deren subjektive Attraktivität zu ziehen. Halbwegs moderne Digitalkameras speichern bestimmte Parameter (Kameramodell, Blende, Belichtungszeit, Brennweite, Uhrzeit der Aufnahme usw.) im sogenannten EXIF Data Header. Mit Hilfe eines, aus über 552000 Fotos des Dating Portals OkCupid zusammengestellten, Online-Fragebogens wurden über 11,4 Millionen Antworten auf die Frage gesammelt, was ein gutes Foto ausmacht.

Zoom in and find out.

paris_zoom

Ein nettes Spielzeug für alle Freunde gigantischer Zoomereien gibt es auf paris-26-gigapixels.com auszuprobieren: Eine zoom- und schwenkbare, 26 Gigapixel große Karte von Paris. Menschen sind allerdings Mangelware und die Fenster sind eigenartig dunkel – och schoad.

via spreeblick

An der Wand lang

fffflckr

Bin fremdgegangen und habe auf netzlogbuch etwas geschrieben, das euch vielleicht auch interessieren könnte. Es geht um Fotos, flickr und Wände.

Interessenten hier entlang bitte.

Chernobyl Legacy

chernobyl

Nachdem hier mit “Hunger” gerade schon ernstere Töne angeklungen sind, möchte ich euch unbedingt die Bilderserie “Chernobyl Legacy“ von Magnum In Motion ans Herz legen. Fotograf Paul Fusco hat drei Monate lang Kinder und Jugendliche fotografiert, die noch immer an den Folgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl leiden und dies ihr Leben lang nicht werden ändern können. Für uns mag das ein vermeintlich ausgelutschtes Thema sein und für mein Empfinden erschleicht sich die Nutzung von Atomkraft im Moment wieder eine widerwärtig heuchlerische Akzeptanz. Für diese Kinder nicht.

Nehmt euch bitte Zeit und schaut euch das an.

Magnum In Motion ist übrigens ein sehr sehenswertes Portal für das der Begriff “Kommentierte Diashows” mehr als zu kurz gegriffen wäre.

Magnum In Motion is the multimedia digital studio of Magnum Photos. In Motion assembles visual narratives for online and offline platforms, including screenings in museums, festivals, and workshops.

Bildwerfer

www.juliusvonbismarck.com

Julius von Bismarck hat die Funktionsweise seiner Spiegelreflexkamera kurzerhand umgedreht und dadurch einen portablen Bildwerfer geschaffen. So weit so gut. Aber. Der sogenannte “Fulgurator” wird gewitzterweise durch das Blitzen fremder Kameras ausgelöst und projiziert nur für diesen Bruchteil einer Sekunde sein Bild auf das anvisierte Ziel. Das Ergebnis dieses “Aparat(s) zur minimal-invasiven Manipulation von Fotographien” (Bismarck) sind nicht nur verdutzte Fotografengesichter sondern auch verwirrte Blogleser. Bevor ich mir hier also einen Wolf erkläre verweise ich lieber auf das Video. Schräger Typ – saugute Idee.

Das Ding ist einmal quer durch die Blogosphäre gegangen, weiß gar nicht mehr genau wo ich es zuerst entdeckt habe. Ich sach jetzt mal hier.

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