Shiggy Shiggy Schweine
von Jochie am 24.11.2009 so gegen 07 UhrTipp von nem Kumpel
Angesichts der heute startenden Ausstellung der Zeichnungen Tim Burtons im MoMA will ich die Gelegenheit nicht verpassen, auf das sehr abgefahrene Bändchen “The Melancholy Death of Oyster Boy and Other Stories” hinzuweisen.
Es handelt sich um eine skurille Geschichten- und Gedichtsammlung, illustriert im makaber liebevollen Stil Burtons. Da ja bald Weihnachten ist, das perfekte Geschenk für alle, die einem ca. € 13,34 wert sind.
Einen tieferen Einblick gibt folgendes Interview mit dem Regisseur anlässlich der MoMA Weihen.
(via Fünf Filmfreunde)
Auch wenn das Wonst im Gegensatz zum Wichteln genau auf die Tatsache Wert legt, dass kein Wonstkönig gekürt wird, so haben die letzten Jahre eindrucksvoll bewiesen, zu welchen kreativen Höhenflügen die Wonstler und Wichtler in der Lage sind. Um so schrecklicher, dass sich nun in Yerewan ein Künstler zu Wort gemeldet hat, der herbe Plagiatsvorwürfe gegen ein Mitglied unserer Gemeinschaft hegt. Zwei Unterhändler befinden sich bereits in der armenischen Metropole und hoffen die Wogen ein wenig glätten zu können, die durch die Brandrede Aram Ranickiyans auf dem Platz der Republik aufkamen. Und das in Zeiten der manipulierten Fußballspiele. O Tempora o mores!
Anbei das erschütternde Beweismaterial
… fand ich sehr mittelmaessig.
Die 70er waren modisch und haarfrisurentechnisch gesehen echt brutal! Und unter anderem brachten sie uns Tommy Seebach, der in diesem Vido abgeht wie total irre! Überzeugt Euch bitte selbst:
Fuer’s naechste Lagerfeuer, wONst, etc…. Jochi / Matze, ich hoffe, Ihr habt das bis zum naechsten mal druff:
Franz-Josef Degenhardt: Sacco & Vanzetti – die beiden sind zwei amerikanische Arbeiterfuehrer, die hingerichtet wurden, wegen vermeintlichen Morden, die sie nie begangen. Hier mehr.
Aber natuerlich haette ich dieses Lied nicht gepostet, wenn nicht…ja WENN da nicht eine recht unerwartete Referenz gegen 2.24min auftauchte…hehe
Ich als alter Hacker und IT Wiz-Kid, wollte mal kurz in die Runde einen Softwareentwicklungsvorschlag machen, falls es sowas nicht schon gibt.
Waer doch cool eine Art Playlist mit youtube-links erstellen zu koennen – und somit seine ‘Discothek’ nahezu unendlich zu erweitern, wenn on-line.
Wie schaut’s? Jibt es sowas schon? Waer doch spitze.
Und hier auch gleich der erste Song auf meiner youtube-playliste – Vladimir Visotsky, Koni Priviredliviye – ein russischer Wolf Biermann…
Ich habe diesen Film von einem guten Freund empfohlen bekommen, der ihn in Cannes im Sommer gesehen hat. Der Film gewann dort die goldene Palme. Seitdem habe ich immer mal danach Ausschau gehalten. Gestern nun, an seinem ersten Abend, an dem er endlich hier in London anlief, schaute ich ihn mir an. Kinga fluesterte mir nach 2 Minuten zu “ich mag diesen Film”. Und 3 Stunden spaeter beim rausgehen, meinte ich spontan ‘mannomann, einer der besten Filme, die ich jeh gesehen habe”, worauf sie nur meinte, dass es ihrer Meinung nach der Beste sei.
Ich meine, Haneke ist einfach ein Chef. Ohne gross in Einzelheiten gehen zu wollen, aber ich kann Euch diesen Film nicht waermer empfehlen. Ein totaler Hit.
Er ist durchgehend ueber 3 Stunden spannend, sehr feinfuehlig, historisch detailiert, zeigt wahnsinnig schoene Bilder (SW!), (keine Musik!), top Schauspieler, sehr beeindruckende Dialoge, (unter anderem mit dem aller aller krassesten Dialog, den ich jeh gehoert habe ! Anschnallen – und schnell wieder vergessen, wenn es zum naechsten Streit mit der Freundin kommt) ..und dabei eben in seiner gesellschaftlichen Aussage wieder einmal nichts weniger als bedeutend – aehnlich intellektuell stimulierend wie Funny Games, wobei hier der Focus wesentlich spezifischer ist.
Der Film geht nicht direkt auf den Faschismus in Dt als solchen ein, sondern geht chronologisch einen Schritt zurueck, wenn ihr wollt, und schaut sich den gesellschaftlichen Naehrboden an, auf dem der Faschismus gesellschaftlich wuchs. Er setzt also interessanterweise am Vorabend des Ersten Weltkrieges an und fragt so, in was fuer einer Gesellschaft unsere Nazischergen aufwuchsen, ….und macht das eben in einer sehr kurzweiligen Art und Weise.
Die Spannug wird aehnlich subtil wie bei Funny Games aufgebaut. Ich denke da vorallem an den Abschnitt bei Funny Games bis es zum Ausbruch der eigentlichen, physischen Gewalt kommt. Sie wird kaum merklich und doch unentwegs und unaufhaltsam aufgebaut. Oberflaechlich sind da nur aussergewoehnlich wohl erzogene Kinder, die nach ein paar Eiern fragen – man spuehrt allerdings, dass hinter den hoeflichen Formulierungen, eiskaltes Fordern, kein Fragen steckt. Und mehr und mehr ahnt man, dass hinter diesen Forderungen tatsaechlich nichts weiter als unsagbar stumpfsinnig, brutale Aggression steht. Aehnlich wird auch hier in Das Weisse Band Spannung aufgebaut, und ich zumindest, konnte mich diesem Spannungsaufbau nicht entziehen, sondern war 3 Stunden lang voellig in ihm gefesselt. Meisterhaft, viel besseres Kino gibt es nicht. Aber schaut selber – der Trailer, gibt Euch schon mal einen guten Vorgeschmack:
Karen Pomeroy behauptet in Donnie Darko, ein berühmter Linguist habe einmal gesagt, dies sei das schönste Wort der englischen Sprache. Ungeachtet dessen, dass ich ihr unter Rückbesinnung auf mein bescheidenes Vokabular uneingeschränkt zustimmen würde, ist der Begriff wie geschaffen für Fundstücke, die man auf der Suche nach einem Pizzaschieber im Keller seines Chefs findet:
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