Kirsten Dunst, Charlotte Gainsbourg, Kiefer Sutherland, Charlotte Rampling, John Hurt, Alexander Skarsgard, Udo Kier.
Mannomann Lars, also entweder das wird ein Knaller oder es geht ultimativ in die Hose.
In den letzten Monaten und Jahren herrscht(e) ein reges Tauziehen um die sogenannte Vorratsdatenspeicherung. Der Begriff hört sich harmlos an, fast ein bisschen so als würde man sich etwas aufheben – für schlechte Zeiten. IT-Experten äußern massive Bedenken an dieser Maßnahme als schwerer Eingriff in die Privatsphäre. Im Prinzip werden Telekommunikationsdaten eines jeden von uns jeweils sechs Monate gespeichert, um sie im Falle eines Falles verwenden zu können. Im Voraus. Ohne Verdacht oder triftigen Grund. Das Bundesverfassungsgericht hat die Regelung mittlerweile zwar, weil verfassungswidrig, aufgehoben, so ganz möchte dies so mancher Politiker aber offensichtlich noch nicht wahrhaben.
Obwohl theoretisch durchaus bekannt ist, welche Daten hier konkret gesammelt werden, ist es schwierig, sich ein rechtes Bild vom Ausmass der gespeicherten Informationen zu machen. Um diese einsehen zu können, hat Grünenpolitiker Malte Spitz seine Daten bei der Telekom eingeklagt (!) und sich nun dazu entschlossen, sie offenzulegen. Konkret handelt es sich um ein Excel-Sheet mit 35.831 Zeilen, also 35.831 Informationen, die sein Handy im Zeitraum eines halben Jahres übermittelt hat. Die Zeit hat sich anschließend die Mühe gemacht, die Fülle der Informationen mit zusätzlichen Daten zu verknüpfen und in eine anschauliche, interaktive Form zu bringen. Schaut euch das unbedingt mal an, hier gibt´s den kompletten Artikel.
Und da regen sich Leute darüber auf, dass Ihre Häuserfassaden fotografiert werden.
Ich hätte sie um ein Haar vergessen. Wie so manche Geschichte, die in den letzten Wochen und Monaten mit einem “onsline”-Tag in den Untiefen meiner Bookmarks verschwand. Heute bin ich zufällig wieder darüber gestolpert und siehe da, es gibt sogar eine kleine Fortsetzung.
Es geht Todd Bieber, der im Prospekt Park in New York eine Filmrolle findet, die Bilder entwickelt und so begeistert ist, dass er beschließt einen kleinen Film zu machen, um deren Urheber zu finden. Er bringt damit eine kleine Lawine ins Rollen: alles lesen…
Am Samstag (morgen) um 21:50 Uhr bringt der Bayerische Rundfunk eine Doku über den (man möge mich korrigieren) derzeit wohl begehrtesten Fotografen Andreas Gursky. Hört sich interessant an.
Der neue Cohen Brothers? Verdict?….ich hab waehrend des Filmes ab und zu ein paar Spiele auf meinem iPhone gespielt. Nicht schlecht, aber ich hab’ die Socken noch an.
Enttaeuscht von Aronofsky’s sehr hoch gelobtem Black Swan. Kann den vielen guten Rezensionen nicht zustimmen – mein Geschmack war es nicht. Es ist wohl sowieso recht schwierig sich in die zugrundeliegende Problematik, einer vom Perfektionismus in den Wahnsinn, Automutulation und schliesslich in den ‘Freitod’ getriebenen Ballerina hineinzudenken, und fuer eine solche Figur so etwas wie Sympathie oder Verstaendnis zu entwickeln. Nicht gerade der Stoff, aus dem emotionales Kino gemacht ist. Aber die oft beschriebene, hoechst interesssante, kreative aber auch destruktive Symbiose von Gegenpolen im kuenstlerischen Prozess wie Spontaneitaet und Struktur, Leidenschaft und Disziplin etc, auf die Geschichte von Schwanensee und einem weissen und einem schwarzen Schwan zu reduzieren, empfand ich banal, plakativ und unbeholfen – zumal das einzige, das den schwarzen vom weissen Schwan unterscheidet, hier hauptsaechlich Sex zu sein scheint. Der Film war nicht emotional packend, nicht spannend, nicht besonders schoen, nicht besonders schockierend. Ganz ganz weit hinter Randy the Ramb oder Requiem for a dream. Frage mich, was ich hier nicht sehe und wie der Film zu einem Rating von 8.4 bei IMDB kommt. Ob das wohl die Marketingmaschine ist?
Die bislang schrecklichsten 3 Sekunden der Filmgeschichte, die letzten 3 Sekunden des belgischen Films The Vanishing, haben gerade ernsthafte Konkurrenz bekommen: 5 Sekunden in dem ansonsten guten aber nicht sensationellen neuen Film von Danny Boyle, 127 hours. Die 5 Sekunden alleine sind es aber wert, sich den Film anzuschauen…au!!
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