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Ich hatte Euch gewarnt

Die Filmliste aus vorangegangene Posting ist ja hier und bei den fünf Filmfreunden (und sicherlich auch bei Empire) und auch zu Recht als sehr gegenwartslastig kritisiert worden. Überraschend ist das Ganze nicht – der aktuelle Batman ist eben auch in den Köpfen engagierter Filmfans präsenter als Citizen Kane. Is je alles irgendwo schon diskutiert worden. Interessant wird’s aber, wenn man sich mal die Platzierungen innerhalb von “Filmreihen” anschaut, denn hier seh ich doch einen deutlichen Trend gegen Remakes (s. King Kong & Planet of Apes) , Sequeleskapaden (Rambo, Indie Jones & Star Wars) und sonstiges uninspiriertes Abmelken einer ehemals guten Idee (Clerks ist als einziger von Smith’ New Jersey Trilogie gelistet).

Ist nun das Prinzip Remake an sich zum Scheitern verurteilt? Nein, denn dass es auch anders geht zeigt folgender Ausschnitt. Wenn sich nämlich der Regisseur aufs Wesentliche konzentriert, die modernen teschnischen Möglichkeiten mit Bedacht, storydienlich und nicht nur des Effektes wegen einsetzt, wenn er seinen Schauspielern Raum und Zeit lässt, dann kann es durchaus gelingen aus dem Schatten eines noch so übemächtigen Klassikers hervorzutreten. Urteilen sie selbst.
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Preisfrage: Um welchen Klassiker handelt es sich und wovor hatte ich Euch gewarnt?

Die 500 besten wichtigsten Filme aller Zeiten

Das Empire Magazin hat 10.000 Leser, 150 Hollywoodgrößen und 50 bekannte Filmkritiker nach den besten Filmen befragt und herausgekommen ist dabei die Liste der 500 besten Filme aller Zeiten. Auf den ersten Blick kann ich die dort gelisteten Filme, sofern ich sie gesehen habe und mit Ausnahme von The Prestige auch durchaus unterschreiben.

Und damit ihr nicht alle 100 Seiten durchklicken müsst, hat sich Rennington von der Fünf Filmfreunden die Mühe gemacht, alle 500 Titel abzutippen.

Oups, noch ne Ausnahme entdeckt: Serenity. Ich hör jetzt besser auf, sonst muss ich den Beitrag doch wieder rausnehmen…

“A Cross The Universe” Justice Doku im Anmarsch

Ja wenn jetzt auch noch Elektro-Acts böse sein wollen, was passiert dann mit dem guten alten Rock´n Roll? Wie soll man sich denn da noch abgrenzen? Wie auch immer, der Trailer zur am 10. November erscheinenden  Justice-Doku “A Cross The Universe” sieht jedenfalls ziemlich vielversprechend aus – auch abgesehen von den obenohne Aufnahmen… alles lesen…

La Zona

La Zona taucht ein in die trügerisch heile Welt eines Reichenviertels in Mexico City, das durch Sicherheitstore hermetisch vom chaotischen Rest der Stadt abgeschottet ist. Was mit einem am elektrischen Zaun der Siedlung verbrennenden Schmetterling reichlich symbolüberladen beginnt, entwickelt sich rasch zu einem atemberaubenden Film über einen jungen Kleinkriminellen, der nach einem gescheiterten Überfall in der Siedlung gefangen ist und verzweifelt versucht, der Rachsucht der Anwohner zu entkommen.

Regisseur Plá, der für sein Debüt zahlreiche Preise bei Filmfestivals einheimste, seziert gekonnt die Kontraste zwischen Arm und Reich und zeichnet ein aufschlussreiches Bild über das Gefangensein in sozialen Strukturen. Gleichzeitig integriert der Film so unterschiedliche Themen wie Korruption, Gerechtigkeit und Selbstjustiz. Dies gelingt deshalb so mühelos, weil Plá zu keiner Zeit versucht, diese Phänomene isoliert abzuhandeln, sondern sie geschickt in Beziehung zueinander setzt und als stützende Elemente des Grundproblems identifiziert: dem Erstarren einer Gesellschaft in lähmender Segregation. Dringend empfohlen.

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Sample and Hold (Folge 4)

Daft Punk: Harder, Better, Faster, Stronger (Discovery, 2001)

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Edwin Birdsong: Cola Bottle Baby

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und hier noch das HowTo

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Spreeblick war mal wieder früher dran…

Sample and Hold (Folge 3)

De La Soul: The Magic Number (3 Feet High and Rising, 1989)

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Schoolhouse Rock!: Three is a magic number (1972)

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iPhone im Vergleich

von Robert

VVJ Lagebesprechung

Also: Wir dringen durch das unterirdische Heizungssystem ein. Hinauf durch ein weiteres Audienzzimmer hier und das Schlafzimmer von Pilatus’ Frau ist… hier. Und wenn wir seine Frau geschnappt haben, informieren wir Pilatus, daß sie in unserer Gewalt ist und unterbreiten dann unverzüglich unsere Forderungen. Irgendwelche Fragen?Was genau sind unsere Forderungen?
alles lesen…

Was ist WONST?

Viele seiner Fans wissen das nicht, aber WONST ist ursprünglich eine Form des altbayrischen Konditionals (z.B. “wonst net sofuat aufheast so gschissn zum Redn, don weri owa wirkli narrisch”). Einen allgemeineren Bekanntheitsgrad erreichte WONST erst zuletzt, nachdem es erfolgreich als Werbeträger in der Möbelbranche eingesetzt wurde (“wonst du noch oder lebst du schon?”). Weitere Ausführungen auf semi-unterhaltsamem Kalauerniveau wären möglich. Aber der Autor ist entschieden zu betrunken, um einen noch dramatischeren Verfall der Witzkurve abzuwenden und geht deshalb besser mal ins Bett.

Radiohead 4/4

Nach wie vor gehört Radiohead für mich zu den wenigen Bands, die das Internet und dessen Wandel wirklich verstanden haben. Nachdem man letztes Jahr “in rainbows” zu einem selbstbestimmten Kaufpreis downloaden konnte, wurden kostenlos remixfähige Spuren zur Single “Nude” im Netz verteilt und die Ergebnisse auf radioheadremix.com veröffentlicht. Offenbar mit durchschlagendem Erfolg, wie man einer Mail entnehmen kann, die mich soeben erreicht hat:

Unique visitors: 6,193,776, Page Views: 29,090,134, Hits: 58,340,512, Bandwidth: 10.666 Terabytes, Number of mixes: 2,252, Number of votes: 461,090, Number of track listens: 1,745,304

Die Zahlen können sich nicht nur sehen lassen, sondern belegen sehr anschaulich, daß Kunst, die abseits von Copyrightrestriktionen ausdrücklich zur Weiterverarbeitung zugänglich gemacht wird, wunderbare Blüten treibt und damit einen wichtigen Beitrag zur Kulturlandschaft leisten kann. Und dabei müssen die Künstler nicht einmal um ihre Einnahmen bangen. Es freut mich umso mehr, daß nun auch Material von “Reckoner” zum Remixen bereitgestellt wird.

…we thought it only fair to do the same with a tune that at least is in 4/4. You can get the stems (the different instruments/elements) from here

Die ersten Mixe sind schon online:

Ich versüße mir das Warten auf weitere mit brillanten Coverversionen, die die Jungs in der Hotellobby mal eben aus dem Ärmel schütteln, z.b. Portisheads “The Rip”

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