Ist es Gotts Wille, dass Sarah Palin 2012 die Anführerin der Freien Welt wird? Die charmante Powerchristin hofft auf einen Fingerzeig von oben. Wenn es Gottes Wunsch sei, dann bete sie darum, dass er sie eine entsprechende offene Tür nicht übersehen lasse:
“You know, I have — faith is a very big part of my life. And putting my life in my creator’s hands — this is what I always do. I’m like, OK, God, if there is an open door for me somewhere, this is what I always pray, I’m like, don’t let me miss the open door. Show me where the open door is. Even if it’s cracked up a little bit, maybe I’ll plow right on through that and maybe prematurely plow through it, but don’t let me miss an open door. And if there is an open door in ‘12 or four years later, and if it is something that is going to be good for my family, for my state, for my nation, an opportunity for me, then I’ll plow through that door.” (Quelle)
Aber möglicherweise findet der Schöpfer es ja auch dringlicher sie in Zukunft nicht mehr übersehen zu lassen, dass Afrika gar kein Land ist, sondern ein Kontinent. Dazu auch folgendes sehr lustige Video:
Ich habe die Seite der Künstlerin gefunden (siehe meinen Kommentar zu Lindes letztem Kunst und Wonst Beitrag) und präsentiere Euch eine weitere Möglichkeit, etwas gegen die sog. Post-wOnst-Depressionen zu unternehmen: den Net.Art Generator, der durch Eingabe von Schlagwörtern neue Bilder kreiert. Diese Arbeit war im letzten Jahr in der Ausstellung Maschinenkunst/Kunstmaschinen zu sehen und hat mir sehr viel Freude bereitet. Zum Ausprobieren:
Allerdings kamen jetzt eben bei meinen Versuchen nicht so coole Sachen raus, wie damals im Museum. Ich hatte Eichhörnchen, Kuscheln und Staubsauger eingegeben und bekam dieses:
wONstler!!! Falls ihr auch so wie ich unter einer Post-wONst-Depression leidet, dann probiert mal folgenden link aus für den kleinen kreativen Einfall zwischendurch…
Noch bevor Barack Obama überhaupt sein Amt als Präsident der Vereinigten Staaten antreten kann, scheint er schon zur Pop-Ikone emporgehoben zu werden – ob als Dingbats Schriftart oder gigantomanische Coversammlung. Interessant vielleicht, mein Bedarf an B.O. ist aber vorerst gestillt.
Seit ich vor einigen Wochen auf dem Fantasy Filmfest von Waltz with Bashir gehört und gelesen habe, ihn dort aber leider nicht sehen konnte, musste ich zähneknirschend bis zum Bundesstart warten, um den Film zu sehen. Heute endlich war es soweit und ich kann schon mal eins vorweg sagen:
Diesen Film wird man ganz sicher nicht mehr so schnell los.
Es gibt Menschen, die in Restaurants grundsätzlich darauf hinweisen, wie ihnen das Essen geschmeckt hat. Ich gehöre nicht zu diesen Menschen; wenn überhaupt spreche ich mit der Höhe des Trinkgelds. Ich könnte jetzt darauf abstellen, dass die Frage ob’s geschmeckt hat normalerweise eh nicht mehr ist als rhetorisch. Aber letztlich spiegelt mein Schweigen natürlich einfach nur ein gewisses Maß an Gehemmtheit wider. Umso hilfreicher, wenn man hin und wieder Gelegenheit hat, am Nachbartisch anderen Leuten beim Generalplädoyer zu lauschen. Ich wurde also heute Zeuge des folgenden schönen Gesprächs in einem Pizza Hut.
Bedienung: „Hat es Ihnen geschmeckt?“ Gast: „Mit der Pizza war ich nicht gerade zufrieden … zu viel Hackfleisch.“ Bedienung: „Oh, das tut mir leid!“ Gast: „Kein Problem, ich sage das ja nur für Sie.“
Darauf machte die Bedienung einen ziemlich irritierten Gesichtsausdruck und es war nicht schwer zu erahnen, welche Antwort ihr durch den Kopf ging: „Oh, vielen Dank, das ist sehr nett von Ihnen. Ich werde das umgehend an den Nachtmanager weitergeben. Der wird sich dann gleich nach Büroöffnung mit der Zentrale in Dallas in Verbindung setzen, damit ab morgen die weltweite Tiefkühlrezeptur der Pizza Supreme geändert wird… Ansonsten finde ich, dass ich ein geradezu überschwänglich freundliches Gesicht mache. Zumindest, wenn man berücksichtigt, dass ich mir gerade von jemandem eine Beschwerde über zu viel Wurst anhöre, der noch vor ungefähr 20 Minuten aus freien Stücken die Wurstbombe unter unseren fast 30 Pizzasorten bestellt hat.“
Es folgte dann aber „Dankeschön, ich werde das weitergeben.“ Ich habe der jungen Dame später extra Trinkgeld gegeben. Gesagt habe ich lieber mal nichts.
Wonst upon a time ago hat das schweizer Künstlerduo Fischli und Weiss eine sehr schöne Installation aufgebaut und diese auf Video dokumentiert; vielleicht kennt Ihr diesen Film schon. Wenn nicht, dann hier zur Auffrischung:
Und Honda hat diese Idee dann mal schnell für eine Werbung geklaut. Sie ist wohl auch schon zwei Jahre alt, aber ich halte sie für sehr zeigenswert! Könnte auch mal eine WONST-Herausforderung werden.
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