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Blick hinauf

christoph_morlinghaus_church

Zwei Fotografen richten Ihren Blick gen Himmel und erblicken Unterschiedliches.

VORGLÜHN!

Früher traf man Mädchen, die konnten kochen wie ihre Mütter.

Heute trifft man Girls, die können saufen wie ihre Väter.

http://www.elzajo.com/index.html

http://www.elzajo.com/index.html

Carts of Darkness

Leute, die auf Einkaufswagen mit siebzig Sachen Passstraßen runterbolzen und (dabei) Pfandflaschen einsammeln hört sich zugegebenermaßen etwas gewollt an – irgendwie muss heutzutage alles Extremsport sein, um Beachtung zu erlangen. Andererseits hört sich das aber irgendwie auch ganz interessant an.

Habe nur die ersten paar Minuten der cartdriver gesehen, die sahen aber tatsächlich ganz interessant aus. Auf der Website des National Film Board Canada kann man sich Carts of Darkness und eine Reihe weiterer Filme in voller Länge und guter Qualität anschauen und das ist für sich genommen schon einmal lobenswert.

Und es dürfte sich sicher lohnen, noch etwas länger auf der Seite zu wühlen.

THX Kaninchen

Fliegender Fisch


Air Art from flip on Vimeo.

Ostafrika

I got some rains down in ÄÄÄÄÄÄÄÄÄfrikaaaaaaa…

Witzigerweise ist das nicht nur wahr, sondern man hört den ollen Klassiker auch an jeder Ecke und nun habe ich diesen Scheiß-Ohrwurm zu ertragen… und den teile ich natürlich liebend gerne mit dem einen oder der anderen…

Abgesehen von einigen herumspackenden Backpackern in ihren Mitzwanzigern, hat mich vieles dort unten fasziniert zurückgelassen, manches traurig gestimmt und wieder anderes peinlich berührt. Als Mzungu, reicher weißer Mann, steht man nach wie vor ziemlich weit oben in der Nahrungskette… Allerdings nicht  bei den waghalsigen und lebensgefährlichen Überlandfahrten… dort sind schwarz und weiß tatsächlich gleichgestellt, und manchmal wird einem der Todessitz neben dem Fahrer sogar aufgezwungen…Als ich daraufhin (Beziehungsweise nach dem täglichen Anblick wirklich fieser Autowracks) versuchte, eine lange Rückfahrt aus Uganda nach Kenia zu vermeiden, trieb ich den Teufel mit dem Beelzebub aus… Freiwilliges Fliegen mit semiinternationalen afrikanischen Fluglinien sollten wenn möglich vermieden werden (Merkzettel im eigenen Hirn). Gott sei Dank hatte ich mal wieder viel Glück, beziehungsweise mein Schutzengel hat den einen oder anderen Drink  bei mir gut, und ich bin noch heile, wenn ich von diversen tropischen Fieberattacken absehe…

Neben dem obligatorischen Safariprogramm habe ich mich in den gewohnten Anfällen von Hybris und optimistischer Selbstüberschätzung beim Kayakfahren auf dem Nil versucht, bis ich festgestellt habe, dass das Beherrschen der Eskimorolle etwas für Weicheier ist… habe dann das Gefährt gewechselt und bin  per Raft über die fiesen Stromschnellen geflitzt und wäre doch auch glatt in dem mir so liebgewordenen Nil ertrunken…Jungs und Mädels, all dies sind doch deutliche Schläge ins Gesicht und bittere Beweise dafür, kein Twen mehr zu sein. Doch die Vorzüge des baldigen Mitdreißigerdaseins ist die etwas praller gefüllte Brieftasche mit deren Hilfe ich mir einen Guide und einen Porter finanziert habe, um auf die eisigen Höhen des Mt Kenia zu klettern. Auch hier habe ich die eigene körperliche Fitness nur ganz leicht überschätzt, was den Glücksmoment der erfolgreichen Gipfelbesteigung jedoch nicht verhindern konnte.

Das Zusammenspiel einer ägyptischen Fluggesellschaft an einem afrikanischen Flughafen sorgte dafür, dass ich lediglich 14 Stunden (natürlich die ganze Nacht)  auf meinen Rückflug warten musste, doch auch diesen Tiefschlag in der letzten Runde habe ich weggesteckt, wie der junge Sugar Ray Leonard. Nun freue ich mich auf diverse Sparingsrunden mit Euch Schwuchteln, Zuhältern, miesen kleinen Strichern und Huren, egal wo, egal wann, ich bin bereit Euch wie gewohnt unter den Tisch zu saufen… Im Bedarfsfall greife ich zu Voodoozaubern, die ich dort auf dem Gipfel von einem Medizinmann lernen durfte und mit dessen Hilfe ich auch zum Wichtelkönig 08 gekrönt werde…das Säbelrasseln ist somit offiziell eröffnet!

P.S

Zum dem Namen Reiswitz fällt mir noch eine kleine Anekdote ein.

Und es war Sommer. Ich war 12(ok, ok, ich war 14) und sie war 16. Wir saßen im Wohnwagen und spielten Karten. Schwimmen. Ein gewalltiger Druck herrschte in dem kleinen Vehikel, und es war nicht nur die schwüle Sommerhitze. Es knisterte zwischen uns. Aber wie. Wie nur konnte ich sie erreichen. Ich wußte doch nichts von der Liebe und so. Buchstäblich setzte ich alles auf eine Karte, als sie eine Herz Dame legte. Ich zückte meinen Herz König, und spielte ihn, souverän. Unsere Hände berührten sich, Augenblicke, endlos. Sie übernahm die Initiative, sie setzte sich zu mir, und öffnete für mich ihren Mund. Innerlich jubelnd und zugleich hilflos ließ ich es geschehen. Mein erster richtiger Kuß mit Zunge und allem Drum und Dran.
Es war nach Mittag, als sich mein Leben änderte. Doch das dieser Moment, diese weichen Lippen, diese entzückende Zunge, nach Spiegelei und Spinat schmecken würde, hätte ich mir nicht träumen lassen. Ich biß mich durch. Es war schön, aufregend, neu. Dies war der Moment, indem ich wußte, daß ich nie wieder mit meinen Matchbox Autos spielen werde.

Das Mädchen hieß Sandra Sackwitz. Kein Witz.

Das Liebe Auto

Was wurde nicht schon alles geschrieben über DAS AUTO. Wir Deutschen lieben es. Das ist hinlänglich bekannt. Das Thema Auto ist, obwohl es bis in seine Kleinstteile beschrieben, ein wahres Mysterium. Aber warum ist das so? Ein Aufklärungsversuch.

Berlinerisch für Fortgeschrittene

Icke bei Obi.

Anstelle eines Trinkgelds

Es gibt Menschen, die in Restaurants grundsätzlich darauf hinweisen, wie ihnen das Essen geschmeckt hat. Ich gehöre nicht zu diesen Menschen; wenn überhaupt spreche ich mit der Höhe des Trinkgelds. Ich könnte jetzt darauf abstellen, dass die Frage ob’s geschmeckt hat normalerweise eh nicht mehr ist als rhetorisch. Aber letztlich spiegelt mein Schweigen natürlich einfach nur ein gewisses Maß an Gehemmtheit wider. Umso hilfreicher, wenn man hin und wieder Gelegenheit hat, am Nachbartisch anderen Leuten beim Generalplädoyer zu lauschen. Ich wurde also heute Zeuge des folgenden schönen Gesprächs in einem Pizza Hut.

Bedienung: „Hat es Ihnen geschmeckt?“
Gast: „Mit der Pizza war ich nicht gerade zufrieden … zu viel Hackfleisch.“
Bedienung: „Oh, das tut mir leid!“
Gast: „Kein Problem, ich sage das ja nur für Sie.“

Darauf machte die Bedienung einen ziemlich irritierten Gesichtsausdruck und es war nicht schwer zu erahnen, welche Antwort ihr durch den Kopf ging: „Oh, vielen Dank, das ist sehr nett von Ihnen. Ich werde das umgehend an den Nachtmanager weitergeben. Der wird sich dann gleich nach Büroöffnung mit der Zentrale in Dallas in Verbindung setzen, damit ab morgen die weltweite Tiefkühlrezeptur der Pizza Supreme geändert wird… Ansonsten finde ich, dass ich ein geradezu überschwänglich freundliches Gesicht mache. Zumindest, wenn man berücksichtigt, dass ich mir gerade von jemandem eine Beschwerde über zu viel Wurst anhöre, der noch vor ungefähr 20 Minuten aus freien Stücken die Wurstbombe unter unseren fast 30 Pizzasorten bestellt hat.“ 

Es folgte dann aber „Dankeschön, ich werde das weitergeben.“ Ich habe der jungen Dame später extra Trinkgeld gegeben. Gesagt habe ich lieber mal nichts.

Dinge geregelt kriegen

Nun ich weiß, zu diesem Thema werden haufenweise Bücher geschrieben, Beiträge verfaßt und Blogs betrieben. Leute diskutieren über die richtigen Tools, Organizer, Software und Methoden – umsetzen tut man ich´s dann aber doch wieder nicht.

Aber dieses Mal wird alles anders.

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