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	<title>onsline &#187; Text</title>
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		<title>Ons des Jahres 2010 &#8211; Peter Schmidt</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Dec 2010 18:21:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Mai dieses Jahres schickte sich Peter Schmidt vom Verband der Generikahersteller an, dem doch arg beargwöhnten Berufsstand des Lobbyisten ein sympathisches, ja menschliches Antlitz zu verleihen. Eine Entwicklung, die ich gerne weiterverfolgt hätte, wäre Peter Schmidt nicht im darauffolgenden Monat seiner Aufgaben entbunden worden. Mehr zu den im Interview und in der Meldung vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Mai dieses Jahres schickte sich Peter Schmidt vom Verband der Generikahersteller an, dem doch arg beargwöhnten Berufsstand des Lobbyisten ein sympathisches, ja menschliches Antlitz zu verleihen.</p>
<p>Eine Entwicklung, die ich gerne weiterverfolgt hätte, wäre Peter Schmidt nicht im darauffolgenden Monat <a href="http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/41553/Pro_Generika-Geschaeftsfuehrer_Peter_Schmidt_muss_gehen.htm">seiner Aufgaben entbunden</a> worden.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/yW405x_18_0?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/yW405x_18_0?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Mehr zu den im Interview und in der Meldung vom Ärzteblatt erwähnten Rabattverträge steht übrigens <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-73892381.html">hier</a>.</p>
<p>Drücken Sie jetzt den Latscho-Button für Kandidat Nr. 2 &#8211; Peter Schmidt!</p>
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		<title>Ons des Jahres 2010 &#8211; Frank Farian</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Dec 2010 18:16:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
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		<category><![CDATA[Frank]]></category>
		<category><![CDATA[Milli]]></category>
		<category><![CDATA[On des Jahres]]></category>
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		<description><![CDATA[Jahresende &#8211; Zeit der Rückblicke und was bin ich froh, keinen Fernseher zu besitzen. Nun bin ich aber vor einiger Zeit über ein Interview gestolpert, das mich beeindruckt hat wie schon lange keines mehr (seit dem mit Cora Schumacher, von dem ich immer noch nicht weiß, ob des Satire war). So sehr beeindruckt, dass ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jahresende &#8211; Zeit der Rückblicke und was bin ich froh, keinen Fernseher zu besitzen.</p>
<p>Nun bin ich aber vor einiger Zeit über ein Interview gestolpert, das mich beeindruckt hat wie schon lange keines mehr (seit <a href="http://www.welt.de/print-wams/article132388/Die_rosarote_Cora.html">dem mit Cora Schumacher</a>, von dem ich immer noch nicht weiß, ob des Satire war).<br />
So sehr beeindruckt, dass ich die Wahl zum Menschen des Jahres&#8230; zum On des Jahres anregen möchte und hiermit auch gleich einen ersten Kandidaten vorstelle:</p>
<p><strong>Der Starproduzent Frank Farian!</strong></p>
<p><strong>Begründung:</strong><br />
Frank Farian hat im Kampf um Chartplatzierungen auf dem hartumkämpten englischsprachigen Musikmarkt zahlreiche Erfolge für sein Vaterland errungen, die sonst niemand, insbesondere nicht Dieter Bohlen, vorzuweisen hat.<br />
Ausschlaggebend für die Nominierung ist sein erst jetzt (durch <a href="http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,726090,00.html">das am 14.11.2010 auf Spiegel Online erschienene Interview</a>) bekannt gewordenes  Engagement zur Rettung seines ehemaligen Tänzers R. Pilatus (Milli Vanilli) aus dem Drogensumpf.</p>
<p>Dabei hatte ihn Pilatus mit Bandkollegen Morvan zuvor einen der größten und teuersten Skandale der Musikgeschichte eingebrockt, indem sie in seinen Videos zu von ihm produzierter Musik tanzten und die Lippen bewegten obwohl sie offenbar nur tanzen sollten:</p>
<p>&#8220;<em>Ich hatte damals einen Song produziert, dessen Originalsänger aber nicht telegen genug waren, um ein Musik-Video mit ihnen zu drehen. Nun hatten mich kurz zuvor zwei junge Männer, Robert Pilatus und Fabrice Morvan, kontaktiert, die attraktiv aussahen und sich gut bewegen konnten. Also dachte ich mir, die zwei Jungs können in dem Video doch tanzen. Das war die Grundidee. Als ich dann zum Videodreh kam, hatten sich Robert und Morvan schon die Mikrophone geschnappt und bewegten ihre Lippen zum Playback.</em>&#8221;</p>
<p>Eine Beendigung der Scharade war selbst für den ausgebufften Kontrollfreak Farian unmöglich: <em>&#8220;Ich wollte das beenden und sagte, dass wir das nicht machen können. Aber alle anderen meinten: &#8220;Sei ruhig, lass alles schön laufen. Die beiden sind eine Weltsensation!&#8221; Dann habe ich nichts mehr gesagt.&#8221;</em></p>
<p>Doch obwohl er diesen Betrug am Publikum sehr zusetzte (&#8220;<em>Das war für mich eine absolute Niederlage. Ich habe es als großen Betrug am Publikum empfunden und mir geschworen, so etwas nie wieder zu machen.</em>&#8220;) und obwohl die beiden seit längerem ganz schön arrogant waren und zudem ständig zugekokst (<em>&#8220;Sie wurden arrogant, kamen nur noch mit dicken Sonnenbrillen ins Studio und haben niemandem mehr &#8220;Guten Tag&#8221; gesagt. Rob verkündete sogar: &#8220;Ich gebe nur noch Interviews, wenn ich vorher Drogen bekomme.&#8221;</em>&#8220;) trägt er seinen ehemaligen Schützlingen nichts nach:<br />
&#8220;<em>Ich kann nicht sagen, dass ich traurig bin, wenn mir Leute noch heute zu der Musik von Milli Vanilli gratulieren. Ich reise oft und dann fragen mich die Menschen, was ich so mache. Wenn ich dann erzähle, ich habe Milli Vanilli produziert, ist das immer ein Gesprächsthema, mit dem man auch gut durch die Passkontrollen kommt. Insofern ist die ganze Sache nicht von Nachteil für mich. Und immerhin: Milli Vanilli gehört bis heute in die Top Ten der internationalen Pop-Skandale.</em>&#8221;</p>
<p>Ja mehr noch: in einer dramatischen aber leider knapp gescheiterten Aktion versucht er, Pilatus zu retten:  &#8220;<em>10.000 Mark habe ich ihm gegeben, damit er in Sri Lanka einen Entzug macht.</em>&#8221;<br />
Jetzt hat man ja als Musikproduzent weißgott nichts mit Drogen zu tun aber man liest ja Zeitung und weiß, dass so eine Junkie nur ein großes Ziel vor Augen hat&#8230; einen Grund, jeden Tag aufzustehen, mühsam Autos aufzubrechen oder Handtaschen zu plündern &#8211; nämlich: Geld für einen Entzug auf Sri Lanka zusammenzukratzen. Doch nun macht der verrückte Cracknigger etwas völlig unerwartetes:  &#8220;<em>Aber Rob ist mit dem Geld zum Bahnhof gefahren und hat sich vollgekokst. Einen Tag später kam er abends ins Studio, am ganzen Körper zitternd. Er war völlig blank, nicht einmal den Taxifahrer konnte er mehr bezahlen. Ich sagte: &#8220;Geh ins Hotel und schlaf dich aus. Morgen reden wir über die Sache.&#8221; Aber dann war er tot</em>&#8221;</p>
<p>Drücken Sie den Latscho-Button für Kandidat Nr. 1 &#8211; Starproduzent Frank Farian!</p>
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		<title>Autoren, Verleger und das Urheberrecht</title>
		<link>http://www.onsline.de/2010/08/12/autoren-verleger-und-das-urheberrecht/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 13:41:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Artur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>

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		<description><![CDATA[Nie wurde so viel über Urheberrecht, Verlage und Autoren geredet, wie in den letzten Wochen und Monaten. An das Gejammer der Film- und Musikindustrie hat man sich ja schon irgendwie gewöhnt, mittlerweile kommt da fast das Gefühl eines Status-Quo auf: Der ein oder andere böse &#8220;Raubkopierer&#8221; wird hopsgenommen, während es mit den beiden dicken Industrienen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" src="http://farm3.static.flickr.com/2298/1970489984_5efd232d64.jpg" alt="" width="500" height="335" /></p>
<p>Nie wurde so viel über Urheberrecht, Verlage und Autoren geredet, wie in den letzten Wochen und Monaten. An das Gejammer der Film- und Musikindustrie hat man sich ja schon irgendwie gewöhnt, mittlerweile kommt da fast das Gefühl eines Status-Quo auf: Der ein oder andere böse &#8220;Raubkopierer&#8221; wird hopsgenommen, während es mit den beiden dicken Industrienen stetig bergab geht und sich parallel dazu im Web ein alternatives mediales <a title="hypem" href="http://go.gtmcknight.com/post/553534195/the-music-business-today-is-blogs-twitter-tweets">Ökosystem</a> entwickelt. Langsam zwar, aber immerhin. Die großen deutschen Verlage haben mit ihrer Forderung eines <a title="Leistungsschutzrecht" href="http://carta.info/16569/koalition-plant-leistungsschutzrecht-fuer-verlage/">Leistungsschutzrechts</a> eine weitere, erbittert geführte Diskussion entfacht. <span id="more-2748"></span></p>
<p>Im Zentrum dieser Diskussionen steht immer wieder die Frage, wie (und ob) Autoren und Verlage in einer digitalen Welt für ihre Arbeit entlohnt, bzw. ihre Leistungen monetarisiert werden können. Autoren und Verlage werden dabei leider allzu selbstverständlich im gleichen Atemzug genannt. Das man zwischen diesen beiden Gruppen sehr wohl differenzieren sollte, zeigt die wissenschaftliche Arbeit von Eckhard Höffner &#8220;Geschichte und Wesen des Urheberrechts&#8221;. Höffner vergleicht und analysiert die politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen von Großbritannien und Deutschland im 18. und 19. Jahrhundert anhand deren Büchermärkte und kommt zu einem verblüffenden Ergebnis: Obwohl Deutschland erst gute 100 Jahre später über ein gesetzliches Copyright verfügte, dem Nachdruck jeglicher Schriften und Bücher also Tür und Tor offen stand, wurden nicht nur wesentlich mehr Bücher veröffentlicht (etwas 10-20 Mal so viel), sondern auch weit höhere Autorenhonorare gezahlt.</p>
<p>Paradox? Habe ich auch gedacht, bis ich das <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33092/1.html">Interview mit Höffner auf Telepolis</a> gelesen habe, in dem er seine wesentlichen Erkenntnisse erklärt und zusammenfasst. Sehr sehr interessant. Vielleicht auch für dich Easy.</p>
<p>Hier geht´s zum Interview: &#8220;<a title="Höffner" href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33092/1.html">Wem nutzt das Urheberrecht?</a>&#8221;</p>
<p>gefunden über das <a title="rivva" href="http://rivva.de/magazine#p1">rivva &#8211; magazine</a></p>
<p>Foto von <a title="koen vereeken" href="http://www.flickr.com/people/koenvereeken/">Koen Vereeken</a></p>
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		<title>Geburtstagskuchenmysterium</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 19:34:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich weiß nicht, wie man diesen Effekt nennt, wenn man als Kind irgendwelche Sachen aufschnappt (oft Liedtexte oder in meinem Fall auch etliche Gags von Otto Waalkes), das Ganze mangels Verständnis leicht verfremdet irgendwo im Hinterkopf abspeichert und dann Jahrzehnte später endlich der Groschen fällt. Im Zusammenhang mit Songtexten ist das Thema vor ein paar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß nicht, wie man diesen Effekt nennt, wenn man als Kind irgendwelche Sachen aufschnappt (oft Liedtexte oder in meinem Fall auch etliche Gags von Otto Waalkes), das Ganze mangels Verständnis leicht verfremdet irgendwo im Hinterkopf abspeichert und dann Jahrzehnte später endlich der Groschen fällt. Im Zusammenhang mit Songtexten ist das Thema vor ein paar Jahren mal recht populär bzw. geradezu totgemolken geworden und es gab Bücher und Mitmachshows im Radio.</p>
<p>Auf dem Blog Thesneeze.com schlummert allerdings eine Variante, die ich für durchaus noch erwähnenswert halte. Kurz gesagt versucht der Blogbetreiber hinter das Geheimnis eines &#8220;the face&#8221; genannten (aber kaum als solches zu erkennenden) Dekoelements zu kommen, welches sein Vater ihm seit Ewigkeiten auf die Geburtstagstorten pinselt. Sehr schön zu lesen, wie der Vater behauptet, sich diesen Character vor 60 Jahren 100%ig genau so aus einem Malbuch abgeschaut zu haben aber dann doch zugeben muss, dass das, was er zu Augen Mund und Ohren erklärt, an teilweise recht grotesken Stellen sitzt. Jedenfalls eine spannende kleine Detektivgeschichte die Dank der Schwarmintelligenz seiner Leserschaft aufgeklärt werden kann. Außerdem mit Herz und Backwaren, also perfekt zur Weihnachtszeit.</p>
<p><a title="the face" href="http://www.thesneeze.com/how-to-draw-a-face/">Hier geht&#8217;s lang.</a></p>
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		<title>Frau Müllers Gedichtcollagen</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 11:30:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ofi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Fototapete]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichtcollage]]></category>
		<category><![CDATA[Herta Müller]]></category>
		<category><![CDATA[Literatunobelpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Schere]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bemühungen um die Findung von Frau Müllers Identität war erfolgreich und nun wissen wir ja alle, wer sie ist. Frau Müller hat aber nicht nur den Literaturnobelpreis erhalten, sie macht außerdem wunderschöne Gedichtcollagen. Inhaltlich sind sie nicht ganz so leicht zu erfassen, aber Schere statt Stift, find ich per se erst mal gut! Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.onsline.de/wp-content/uploads/2009/10/Frau-Müllers-Gedichtcollagen-440x639.jpg" alt="Frau Müllers Gedichtcollagen" title="Frau Müllers Gedichtcollagen" width="440" height="639" class="aligncenter size-medium wp-image-2002" /></p>
<p>Die Bemühungen um die Findung von Frau Müllers Identität war erfolgreich und nun wissen wir ja alle, wer sie ist. Frau Müller hat aber nicht nur den Literaturnobelpreis erhalten, sie macht außerdem wunderschöne Gedichtcollagen. Inhaltlich sind sie nicht ganz so leicht zu erfassen, aber Schere statt Stift, find ich per se erst mal gut! Die Gedichtcollagen gibt es zusammengefasst als <a href="http://www.buch.de/shop/home/suchartikel/die_blassen_herren_mit_den_mokkatassen/herta_mueller/ISBN3-446-20677-9/ID6372797.html;jsessionid=fdc-p7kcfa9zjw6.tc4?jumpId=671722">Buch</a> oder auch als <a href="http://www.drnice.net/tapetenmotive/collection/literatur.php">Fototapete</a> &#8230; ist mal so was ganz anderes, als nackte Paare vorm Sonnenuntergang unterm Wasserfall. </p>
<p>Bildquelle FAZ vom 09.10.09</p>
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		<title>GALORE im Netz</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 12:53:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Artur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[galore]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Man muss im Magazindschungel schon genauer hinsehen, um innovative und interessante Konzepte zu entdecken. Das Interview-Magazin &#8220;Galore&#8221; war sichlich eines davon. Leider musste es, laut Chefredakteur Sascha Krüger, aufgrund von &#8220;wirtschaftlichen Erwägungen&#8221; und der &#8220;gegenwärtigen Marktsituation&#8221; im Juni eingestellt werden. Ich muss sagen, daß mich während des Lesens dieser Meldung das ungute Gefühl beschlichen hatte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1618" title="galore" src="http://www.onsline.de/wp-content/uploads/2009/07/galore.gif" alt="galore" width="440" height="114" /></p>
<p>Man muss im Magazindschungel schon genauer hinsehen, um innovative und interessante Konzepte zu entdecken. Das Interview-Magazin &#8220;<a title="http://galore.de/" href="http://galore.de/">Galore</a>&#8221; war sichlich eines davon. Leider musste es, laut Chefredakteur Sascha Krüger, aufgrund von &#8220;wirtschaftlichen Erwägungen&#8221; und der &#8220;gegenwärtigen Marktsituation&#8221; im Juni eingestellt werden. Ich muss sagen, daß mich während des Lesens dieser Meldung das ungute Gefühl beschlichen hatte, vielleicht doch ein paar Mal zu oft am Bahnhofskiosk vorbeigehetzt zu sein ohne mir ein Exemplar zu kaufen.</p>
<p><span id="more-1617"></span>Statt jedoch bei spielender Kapelle mit immerhin 905 Interviews in den Tiefen des Gutenberggrabens zu verschwinden, hat man sich entschieden <a title="http://galore.de/" href="http://galore.de/">das Magazin im guten alten Internet weiterzubetreiben</a> und darüber hinaus auch einen Großteil der vergangenen Interviews in einem Archiv zugänglich zu machen. Kostenlos.</p>
<p>Wenn unser hypeverseuchtes Magazindickicht schon kein sonniges Plätzchen für Ideen wie GALORE bieten kann so bin ich mir doch sicher, daß sie im Netz gute Chancen haben um zu <span style="text-decoration: line-through;">wachsen und zu</span> gedeihen. Ich würde es mir wünschen und werde mit Sicherheit öfters mal vorbeischauen. Versprochen.</p>
<p><a title="http://www.nerdcore.de/wp/2009/07/06/galore-archiv-aus-800-interviews-online/#more-25157" href="http://www.nerdcore.de/wp/2009/07/06/galore-archiv-aus-800-interviews-online/#more-25157">Nerdcore</a> hat sich auch direkt ein paar zwiegesprächliche Perlen herausgepickt.</p>
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		<title>Gescheitert?</title>
		<link>http://www.onsline.de/2009/06/23/gescheitert/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 10:41:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Artur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[internetsperren]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<category><![CDATA[zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ungefähr einem Monat hatte ich in einem kleinen Beitrag auf die (nicht nur) meiner Meinung nach große Wichtigkeit der Online-Petition gegen Internetsperren hingewiesen. 134015 Menschen zeichneten die Petition, die höchste Teilnehmerzahl seit Bestehen dieser Partizipationsmöglichkeit. Dennoch wurde der Gesetzentwurf vom Bundestag genemigt. Wie dämlich und ignorant kann man denn bitte sein? Für mich wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-1574" title="stopp" src="http://www.onsline.de/wp-content/uploads/2009/06/stopp-150x150.jpg" alt="stopp" width="150" height="150" /></p>
<p>Vor ungefähr einem Monat hatte ich in einem kleinen Beitrag auf die (nicht nur) meiner Meinung nach große Wichtigkeit der <a title="http://www.zeichnemit.de/" href="http://www.zeichnemit.de/">Online-Petition gegen Internetsperren</a> hingewiesen. 134015 Menschen zeichneten die Petition, die höchste Teilnehmerzahl seit Bestehen dieser Partizipationsmöglichkeit. Dennoch wurde der Gesetzentwurf vom <a title="http://www.abgeordnetenwatch.de" href="http://www.abgeordnetenwatch.de/internet_sperren-636-180.html">Bundestag genemigt</a>. <span id="more-1571"></span></p>
<p>Wie dämlich und ignorant kann man denn bitte sein?</p>
<p>Für mich wird an diesem Beispiel mehr als deutlich, wie verkrustet unsere politische Entscheidungsriege tatsächlich ist, wie weit entfernt von mir, meinem Alltag und sicher auch vielen anderen Leuten aus meiner Generation. &#8220;<a title="http://netzwertig.com/2009/04/30/deutschland-degeneriert-in-ein-entwicklungsland-teil-2-von-3/" href="http://netzwertig.com/2009/04/30/deutschland-degeneriert-in-ein-entwicklungsland-teil-2-von-3/">Deutschland degeneriert in ein Entwicklungsland</a>&#8221; lautet der zweite Teil eines Artikels den ich euch nur ans Herz legen kann.</p>
<p>Damit diese ganze Farce nicht im Sande verläuft, hier noch ein paar Zitate und Reaktionen auf das Scheitern der Petition. Verzeiht mir den Hang zur Polemik, ich kann ihn mir in diesem Zusammenhang echt nicht verkneifen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ihre schmierigen, schmutzigen Tricks und Taktiken werden hier innerhalb von Minuten publik gemacht, für jedermann zugänglich. Das reicht wahrscheinlich noch nicht, um die diesjährige Bundestagswahl zu beeinflussen und vier weitere Jahre voller Bullshit stehen uns ziemlich sicher bevor. Aber wie der Wahlkampf von Barack Obama zeigte, der es schaffte, über das Netz eine Graswurzelbewegung zu starten, die ihm die Werbespots finanzierte, die ihm zum Wahlerfolg verhalfen, wird auch diese Entwicklung auch hier stattfinden. Und dann gnade Ihnen Gott.&#8221; <a title="http://www.nerdcore.de/wp/2009/06/18/das-gesetz-fur-netzsperren-ist-beschlossen-meine-unabhangigkeitserklung-des-internets-von-der-deutschen-politik/" href="http://www.nerdcore.de/wp/2009/06/18/das-gesetz-fur-netzsperren-ist-beschlossen-meine-unabhangigkeitserklung-des-internets-von-der-deutschen-politik/">nerdcore</a></p>
<p>&#8220;Die Art und Weise, wie in diesem Fall von Befürwortern der Sperren argumentiert wurde, wie immer drastischere Bilder von Verbrechen gezeichnet wurden, um den Eindruck zu erwecken, das Medium Internet sei allein für die Darstellung solcher Verbrechen erfunden worden und gar Schuld am Entstehen von Gewalttaten anstelle der tatsächlichen Täter; die perfide Rhetorik um den <a href="http://twitter.com/udovetter/status/2227756628">angeblich „rechtsfreien Raum“ Internet</a> und das konstante Verdrehen von Tatsachen ist in meinen Augen ein weiterer Akt des Missbrauchs von Opfern, den ich den Akteuren in diesem fiesen Spiel vorwerfe.&#8221; <a title="http://www.spreeblick.com/2009/06/19/bundestag-beschliest-gesetz-fur-internet-sperren/#more-19119" href="http://www.spreeblick.com/2009/06/19/bundestag-beschliest-gesetz-fur-internet-sperren/#more-19119">spreeblick</a></p>
<p>&#8220;Es bleibt bemerkenswert wie moderat die mediale Empörung angesichts der Ungeheuerlichkeit ausgefallen ist. Zum Vergleich: man stelle sich das mediale Echo bei einem vergleichbaren Gesetz, das Printmedien, TV und Hörfunk oder die Post potentiell auf diese Weise beschneiden würde. Der Aufschrei wäre ungleich größer geworden. Ein so dilettantes Vorgehen wäre nicht tragbar gewesen. Von der Leyen wäre längst zurückgetreten.&#8221; <a title="http://netzwertig.com/2009/06/18/bundestag-beschliesst-internetsperren-der-anfang-vom-ende/" href="http://netzwertig.com/2009/06/18/bundestag-beschliesst-internetsperren-der-anfang-vom-ende/">netzwertig</a></p></blockquote>
<p>Die Befürchtungen, dass ein derartiges Zensurinstrument für anderweitige Interessen eingesetzt werden könnte, hat sich schneller bewahrheitet als man &#8220;Bundeskriminalamt&#8221; sagen kann:</p>
<ul>
<li><a title="http://www.presseportal.de/pm/66749/1425454/koelner_stadt_anzeiger" href="http://www.presseportal.de/pm/66749/1425454/koelner_stadt_anzeiger">Kölner Stadt-Anzeiger: Auch Killerspiele sperren</a></li>
<li><a title="http://www.heise.de/newsticker/CDU-Politiker-prueft-Websperren-fuer-Gewaltspiele-ernsthaft--/meldung/140763" href="http://www.heise.de/newsticker/CDU-Politiker-prueft-Websperren-fuer-Gewaltspiele-ernsthaft--/meldung/140763">CDU-Politiker prüft Websperren für Gewaltspiele &#8220;ernsthaft&#8221;</a></li>
<li><a title="http://www.nerdcore.de/wp/2009/05/07/zypries-schliest-ausweitung-der-netzsperren-nicht-aus/" href="http://www.nerdcore.de/wp/2009/05/07/zypries-schliest-ausweitung-der-netzsperren-nicht-aus/">Zypries schließt Ausweitung der Netzsperren nicht aus</a></li>
</ul>
<p>Na dann mal Prost.</p>
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		<title>C64 strikes back</title>
		<link>http://www.onsline.de/2009/06/09/c64-strikes-back/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 14:49:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Artur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[C64]]></category>
		<category><![CDATA[Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktion]]></category>

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		<description><![CDATA[Der herkömmliche, papierbasierte Journalismus ist im Allgemeinen leider nicht gerade zimperlich, wenn es darum geht, Breitseiten gegen Blogger und Twitterer, also Horden vermeintlicher Hobbyjournalisten und Prollemiker abzufeuern &#8211; netterweise beweist er damit auch gerne im gleichen Atemzug seine grandiose Inkompetenz. Umso erfreulicher, wenn mal ein guter Artikel zu einem sehr wichtigen Thema erscheint &#8211; bezeichnenderweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,628017,00.html"><img class="alignnone size-full wp-image-1537" title="c64_strikes" src="http://www.onsline.de/wp-content/uploads/2009/06/c64_strikes.jpg" alt="c64_strikes" width="440" height="287" /></a></p>
<p>Der herkömmliche, papierbasierte Journalismus ist im Allgemeinen leider nicht gerade zimperlich, wenn es darum geht, Breitseiten gegen Blogger und Twitterer, also Horden vermeintlicher Hobbyjournalisten und Prollemiker abzufeuern &#8211; netterweise beweist er damit auch gerne im gleichen <a title="http://www.zeit.de/zeit-wissen/2009/04/Kiosk-Schluss-Mit" href="http://www.zeit.de/zeit-wissen/2009/04/Kiosk-Schluss-Mit">Atemzug</a> seine grandiose <a title="http://www.zeit.de/2009/22/Der-Intellektuelle" href="http://www.zeit.de/2009/22/Der-Intellektuelle">Inkompetenz</a>. Umso erfreulicher, wenn mal ein guter Artikel zu einem <a title="http://www.onsline.de/2009/05/26/netzsperren/" href="http://www.onsline.de/2009/05/26/netzsperren/">sehr wichtigen Thema</a> erscheint &#8211; bezeichnenderweise im online-Ableger, aber immerhin:</p>
<p><a title="http://www.spiegel.de" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,628017,00.html">Die Generation C64 schlägt zurück.</a> (spiegel.de)</p>
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		<title>Netzsperren</title>
		<link>http://www.onsline.de/2009/05/26/netzsperren/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2009 23:18:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Artur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[internetsperren]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Petition]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten Tagen und Wochen war und ist die von Familienministerin von der Leyen angestrengte und vom Bundeskabinett beschlossene Änderung des Telemediengesetzes so präsent im Netz, wie kaum ein anderes Thema. Was sich vordergründig als Maßnahme zur Bekämpfung von Kinderpornografie im Netz ausgibt, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung nicht nur als politischer Aktionismus und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1507" title="netzsperren" src="http://www.onsline.de/wp-content/uploads/2009/05/netzsperren.jpg" alt="netzsperren" width="459" height="161" /></p>
<p>In den letzten Tagen und Wochen war und ist die von Familienministerin von der Leyen angestrengte und vom Bundeskabinett beschlossene Änderung des Telemediengesetzes so präsent im Netz, wie kaum ein anderes Thema. Was sich vordergründig als Maßnahme zur Bekämpfung von Kinderpornografie im Netz ausgibt, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung nicht nur als politischer Aktionismus und Stimmenfängerei, sondern als Vorbote und Wegbereiter gefährlicher, weil intransparenter Form von Zensur im Netz.</p>
<p><span id="more-1504"></span>Die Notwendigkeit der Bekämpfung von Kinderpornografie steht absolut ausser Frage und es dürfte kaum Dinge geben, die bei einem jeden von uns auf derart uneingeschränkte Zustimmung stoßen. Allzu leicht fällt es da allerdings auch, etwas unbedarft in den Tenor der vorgeschlagenen Maßnahmen einzustimmen. Eine &#8220;<a title="http://www.zeichnemit.de" href="http://www.zeichnemit.de">Petition gegen Internetsperren</a>&#8220;, wie sie unlängst ins Leben gerufen wurde, mag da zunächst befremdlich wirken und auf Unverständnis stoßen. Gerade deshalb möchte ich auch auf onsline.de auf die große Wichtigkeit dieser Petition hinweisen, auch wenn sie vorerst von symbolischer Natur sein mag.</p>
<p>Da es sich bei den von Frau Leyen vorgeschlagenen Massnahmen in erster Linie um technische Mechanismen handelt, wird es weiten, nicht &#8220;netzaffinen&#8221;, Teilen der Bevölkerung schwerfallen deren Wirkungsweise und  Tragweite zu verstehen. Ich spare mir hier ungelenke Erklärungsversuche und verweise lieber auf <a title="http://www.pentaeder.de" href="http://www.pentaeder.de">pentaeder.de</a> wo es ein <a title="PDF" href="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/wie_funktioniert_das_mit_den_sperren.pdf">PDF</a><a title="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/wie_funktioniert_das_mit_den_sperren.pdf" href="http://www.pentaeder.de/wp-content/uploads/wie_funktioniert_das_mit_den_sperren.pdf"> gibt, das auf wenigen Folien sehr anschaulich erklärt, wie die Netzsperren funktionieren sollen und wo die Gefahren liegen.</a> Ich kann euch nur sehr empfehlen, das Dokument mal durchzuklicken.</p>
<p>Ultrakurz erklärt fordert Frau Leyen, dass ein User, der eine Website aufruft, die auf einer &#8220;schwarzen Liste&#8221; des BKA steht, durch den Internetprovider daran gehindert wird diese anzusehen, indem er stattdessen den Hinweis &#8220;Diese Seite ist gesperrt&#8221; eingeblendet bekommt. Der Seitenbetreiber selbst bleibt von dieser Maßnahme jedoch unberührt und darf die Website quasi ungehindert weiterbetreiben. Übertragen in den Alltag wäre das in etwa so, als würde man eine Polizisten vor den Vordereingang stellen, der die Leute mit dem Hinweis &#8220;Du darfst hier nicht rein&#8221; wegschickt, während der Laden selbst weiterbetrieben wird und die Hintertür sperrangelweit offensteht. Die ominöse Liste des BKA muss dahingegen natürlich geheim bleiben, sonst wüsste ja jeder die Adressen der gesperrten Websites. Wer auf dieser Liste landet, entzieht sich jeglicher Kontrolle (da sie ja geheim bleiben muss) und dass es bereits Rufe nach Sperrungen in anderen Bereichen gibt (z.b. durch die Musikindustrie) ist wenig verwunderlich.</p>
<p>Aber wie gesagt, über dieses Thema haben sich bereits andere Leute ausgelassen und die können das auch viel besser erklären,  darlegen und diskutieren als ich. Für alle, die sich über das PDF hinaus informieren wollen, auf Spreeblick gibt es gleich <a title="http://www.spreeblick.com/2009/05/08/herr-zu-guttenberg-ist-betroffen/" href="http://www.spreeblick.com/2009/05/08/herr-zu-guttenberg-ist-betroffen/">ein ganze Reihe</a> von <a title="http://www.spreeblick.com/2009/05/14/achtung-achtung-hier-spricht-die-polizei/" href="http://www.spreeblick.com/2009/05/14/achtung-achtung-hier-spricht-die-polizei/">Beiträgen</a>, unter anderem <a title="http://www.spreeblick.com/2009/05/13/germanys-plan-to-implement-internet-filters-by-law/" href="http://www.spreeblick.com/2009/05/13/germanys-plan-to-implement-internet-filters-by-law/">in englisch</a>, eine <a title="http://www.spreeblick.com/protest-gegen-internetsperren/" href="http://www.spreeblick.com/protest-gegen-internetsperren/http://www.spreeblick.com/protest-gegen-internetsperren/">Protestkarte</a>, die <a title="http://www.spreeblick.com/2009/05/14/post-von-frau-von-der-leyen/" href="http://www.spreeblick.com/2009/05/14/post-von-frau-von-der-leyen/">Antwort auf einen Brief an Frau Leyen</a>, sowie einen hervorragenden Kommentar zu einer <a title="http://www.spreeblick.com/2009/05/17/92-prozent-der-deutschen-sind-fur-irgendwas-%E2%80%93-wenn-man-der-deutschen-kinderhilfe-traut/" href="http://www.spreeblick.com/2009/05/17/92-prozent-der-deutschen-sind-fur-irgendwas-%E2%80%93-wenn-man-der-deutschen-kinderhilfe-traut/">hahnebüchenen Umfrage</a>.</p>
<p>Hier ein kleine Liste mit weiteren wichtigen Artikeln zu diesm Thema:</p>
<p><a title="http://www.sueddeutsche.de/computer/499/468067/text/" href="http://www.sueddeutsche.de/computer/499/468067/text/">ZeitOnline<br />
Süddeutsche.de</a><br />
<a title="http://www.heise.de/ct/Die-Argumente-fuer-Kinderporno-Sperren-laufen-ins-Leere--/artikel/135867" href="http://www.heise.de/ct/Die-Argumente-fuer-Kinderporno-Sperren-laufen-ins-Leere--/artikel/135867">heise.de</a><br />
<a title="http://fr-online.de/top_news/1749605_Leitartikel-Zensur-hilft-keinem-Kind.html" href="http://fr-online.de/top_news/1749605_Leitartikel-Zensur-hilft-keinem-Kind.html">Frankfurter Rundschau</a></p>
<p>Auf <a title="http://www.zeichnemit.de" href="http://www.zeichnemit.de">zeichnemit.de</a> gibts noch mehr Infos und den <a title="https://epetitionen.bundestag.de/" href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860">Link zur Petition</a>.</p>
<p><em><strong>Update</strong></em>:<br />
bis dato haben 96.417 (!) Leute die Petition unterschrieben, was bereits ein absolut phänomenales Ergebnis ist. Am Mittwoch, 27.05.09 findet um 11:00 Uhr eine Expertenanhörung zu den Netzsperrenplänen im Wirtschaftsausschuss des Deutschen Bundestags statt und es wäre in wunderbares Zeichen, wenn bis dahin die 100.000 geknackt würde. Also nehmt euch doch die paar Minuten und <a title="https://epetitionen.bundestag.de" onmousedown="UntrustedLink.bootstrap($(this), &quot;a28801d964d0f4be5b2c8737c72f4ff0&quot;, event)" rel="nofollow" href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860" target="_blank">zeichnet die Petition.</a></p>
<p><em><strong>Update 2:<br />
</strong></em>Unter dem Motto &#8220;<a title="http://ak-zensur.de/2009/05/loeschen-funktioniert.html" href="http://ak-zensur.de/2009/05/loeschen-funktioniert.html">Löschen statt verstecken: Es funktioniert!</a>&#8221; Hat der Arbeitskreis gegen Internetzensur mit automatischen Verfahren die diversen europäischen Sperrlisten analysiert und die Provider angeschrieben. Innerhalb der ersten 12 Stunden nach Aussenden der Mails wurden bereits 60 Webauftritte gelöscht.<em><strong> </strong></em>Lesenwert.<em><strong><br />
</strong></em></p>
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		<title>Happy Birthday Nobody</title>
		<link>http://www.onsline.de/2009/04/01/happy-birthday-nobody/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Apr 2009 08:50:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Herrbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Anekdote]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtstag]]></category>
		<category><![CDATA[Nobody]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Terence Hill]]></category>

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		<description><![CDATA[Terence Hill wird 70. Mr. Nobody, der Strahlemann des Spagettiwestern, war in meiner Jugend ein Idol vieler kleiner Cowboys. Mit seinen schnellen Händen war er nahezu unverwundbar und mit seinen sooooo blauen Augen unbeschreiblich charmant. Er war einer meiner ersten Leinwandhelden. Dazu eine kleine Geschichte.! Als ich damals in die 5 Klasse kam und zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Terence Hill wird 70.<img class="alignleft size-full wp-image-1351" title="terence_hill_new1" src="http://www.onsline.de/wp-content/uploads/2009/04/terence_hill_new1.jpg" alt="terence_hill_new1" width="300" height="373" /></p>
<p>Mr. Nobody, der Strahlemann des Spagettiwestern, war in meiner Jugend ein Idol vieler kleiner Cowboys. Mit seinen schnellen Händen war er nahezu unverwundbar und mit seinen sooooo blauen Augen unbeschreiblich charmant. Er war einer meiner ersten Leinwandhelden. Dazu eine kleine Geschichte.! <span id="more-1348"></span></p>
<p>Als ich damals in die 5 Klasse kam und zum ersten Mal Englisch als Unterrichtsfach hatte, mußten wir uns englische Vornamen aussuchen.</p>
<p>Unter uns war ein Junge, der unbedingt Nobody heißen wollte. Als unsere Englischlehrerin ihn darauf aufmerksam machte, was den die exakte Übersetzung sei, war das Gelächter in der Klasse groß. Doch der Junge beharrte auf seinen Namen. Natürlich setzte sich die Autorität durch und er mußte einen bürgerlichen Namen annehmen.  An seinen richtigen Namen kann ich mich nicht mehr erinnern, nur an einen Niemand, der ein Nobody sein wollte.</p>
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