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Beiträge aus: Leben



5 Filmtipps vom London Film Festival

Habe mir einige Filme des diesjährigen Londoner Film Festivals angeschaut, von denen ich Euch einige wärmstens empfehlen kann…hier it goes:  - wo es moeglich war,  habe ich die Trailer rausgegraben….viel Spass damit :

1. NOTHING’S ALL BAD

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Einer meiner Lieblingsfilme im LFF war dieser skandinavische Film, NOTHING’s ALL BAD….   Ein Film über 4 einsame Seelen, die alle auf ihre Art und Weise sehr skurril sind, vom Leben gezeichnet und hart rangenommen, die sich alle nach Liebe sehnen….sehr intelligenter, recht schwarzer Humor. … das hört sich jetzt nach nicht viel an….schaut ihn Euch einfach an, er ‘funktioniert’ in sehr vielen Stimmungslagen, für mich persönlich ein bisschen wie Elling.

2.    

Illegal ist ein Film über illegale Immigranten, den meistens erfolglosen Versuch des Staates, diese abzuschieben und die psychische und zum Teil physische Folter, deren illegale Immigranten bei diesem Versuch ausgesetzt sind. Der Film geht sehr stark unter die Haut und transportiert diese Problematik schmerzhaft gut in unser Bewusstsein.  Interessanterweise klappt das meines Erachtens besonders gut deswegen, weil die Hauptperson eine belgische Schauspielerin ist (die eine Belarussin darstellt), und wir uns sowohl ethnisch, wie auch sprachlich mit ihr identifizieren können (der Film ist auf französisch und sie spricht eben nicht mit falschem Akzent oder gebrochenem Französisch etc…). Riesenfilm.

3.  

How I ended this Summer — wurde als bester Film des LFF ausgezeichnet und ist auf jedensten ein Knaller in vieler Hinsicht. Ein russischer Thriller, der sehr konzentriert mit zwei Darstellern und einer wahnsinnig beeindruckenden, arktischen Szenerie auskommt. Der Trailer gibt, wie ich finde, einen sehr guten Vorgeschmack…

4.  The Pipe

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The Pipe ist eine Doku über ein Dorf in Irland, dessen Bewohner sich Shells Plänen, durch ihr Dorf eine Gaspipeline zu legen, entgegensetzen und daraufhin die volle, rücksichtslose Gewalt eines multinationalen Konzerns spüren, inklusive der Manipulation der Grundfesten eines Rechtsstaates und körperlicher Aggression. Ich habe einige Bewohner, die in dem Film vorkommen, kennen lernen können. Es war schon sehr scary von Ihnen direkt zu hören, auf was für Mittel ein Konzern wie Shell zurückgreift, um seine Ziele zu erreichen. zB wurden einige dieser Bewohner von maskierten Schlägertrupps krankenhausreif geschlagen etc.  Die Doku ist top — die Problematik an sich ist nichts, was man nicht schon vorher irgendwo gesehen hat, aber sowohl die Landschaft, die sie zeigt und die es zu schützen gilt ist einzigartig, so wie der Stil der Doku einfach die Bewohner selber erzählen zu lassen. Sehr gut.

5.

Norwegische Komödie, sehr lustig, sehr cooler Humor  über einen Sträfling, der nach 12 Jahren Haft entlassen wird, zurück in sein Leben finden muss und dabei einige Hindernisse auf nordisch, fast finnisch stoische Art zu ueberwaeltigen versucht. Erinnerte mich ein bisschen an Aki Kaurismaekis “Der Mann ohne Vergangenheit ”  – super.

Wir sind wieder beim förmlichen “Sie”

So schnell kann’s gehen. Heute bekam ich folgende schöne Email:

Sehr geehrtes Mitglied,

anbei erhalten Sie eine Mahnung über Ihre bislang noch ausstehenden 2008 – 2010 Mitgliedsbeiträge des Vereins für Socialpolitik.

Mit freundlichen Gruessen

Stefanie Grohs
Verein für Socialpolitk
Wilhelm-Epstein-Str. 14
60431 Frankfurt

Und da frag’ ich mich: ist’s schon soweit gekommen? Sind wir schon wieder beim förmlichen “Sie”? Wegen der läppischen drei Jahre Zahlungsverzug?

Im Nachhinein betrachtet hätte ich vielleicht nicht mit einer Ankündigung reagieren sollen, solche Emails auch weiterhin ignorieren zu wollen. Ein lockeres Gedicht wär vielleicht angemessener gewesen. Etwa:

Wahre Groehsse

So soll es sein,
das ist famos.
Hier: Hänschen Klein
Dort: Steffi Grohs

Was Du dem Huhn antust…

Es stellt sich natürlich die Frage, ob man einem ehemaligen Wrestler, der vom Ku Klux Klan Anführer zum Evangelikalen mutierte eine Bühne bieten sollte. Nicht. Aber die Geschichte, die er erzählt ist es einfach Wert. Vergebt mir.

via I Heart Pluto

Kiffen und Autofahren

LadenfrontFuer alle, die die mich noch nicht besucht haben, hier ein Foto aus meiner Nachbarschaft. Fuenf Haeuser weiter unten auf der gleichen Strassenseite wohnen ich und Kinga.

Der Laden da an der Ecke sieht so ramponiert aus, weil da vor ner Woche George Michael bekifft reingefahren ist….eh…die Kurve nicht mehr ganz hingekrigt. Er ist wohl dann am Steuer eingepennt, und als ihn die Polizei weckte, meinte er wohl orginal, dass er es nicht war. Problem war halt nur, dass zu diesem Zeitpunkt, wie gesagt, sein Auto noch in dem Laden steckte.

Was ganz geil allerdings ist, ist das Graffiti, was dann dort 2 Tage spaeter auftauchte:

Wham

Politik heute!

romaendlagerung

Phil Collins

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Ich muss mich mal ein bisschen aufregen. Phil Collins bringt eine neue Platte raus, ist schön und gut bzw. schlecht interesseirt mich aber eigentlich nicht. Nun mag man von ihm halten was man will, ein paar Lieder find ich ja auch ganz OK von Phil. Aber eine neue Platte zu machen, dort Motownsongs zu covern und dann noch mit der eigenen Fistelstimme zu singen, dass geht eindeutig zu weit. In diesem Sinne, nieder mit Phil Collins.

A Skate Escalation

Ich weiß auch nicht so genau, warum ich das hier jetzt poste, denn die meisten von euch wird das wahrscheinlich nicht interessieren. Aber. Der Mann hat irgendwie style. Deshalb.

This is England – recommended…for once

Photo von guardian.co.uk

Jungs – ein guter Film zu dem wunderschoenen Land, das ich nun mehr seit geraumer Zeit schon zu meiner Wahlheimat gemacht habe, so schoen ist das hier. Malte und Matze werden das ja aber naechste Woche selber erleben duerfen. Hoch die Tassen. (PS falls noch ein paar last minute Boys dazustossen wollen, sind diese herzlichst eingeladen….is klaaaa)

Contact Juggling

Normalerweise Zapp ich immer weg bei Straßenkünstlern der hat mir aber gut gefallen.

Für Artur (und Sarah)…

…und alle, die mich mal wieder zu einem Umzug einladen wollen.

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