Und hier meine sehr verehrten Zuschauer, eine wunderbare kleine Doku über zwei Typen, die Schokolade machen und einen Bart haben oder anders herum. Sehenswert.
Ich lasse mir jetzt glaube ich auch so einen wachsen.
Okay, einen Tag zu spät und außerdem recht sinnlos, an dieser Stelle etwas weltbewegendes zu dem großen Regisseur und seinem Werk schreiben zu wollen. Das haben viel klügere Köpfe schon zuhauf getan und schließlich leben wir in einer Informationsgesellschaft. Wer es bis hier geschafft hat, sollte auch an diese Inhalte kommen.
Feiern möchte ich den Geburtstag aber trotzdem, und zwar mit dem extrem fuchsigen, grimmepreisgekrönten Machwerk Kubrick, Nixon und der Mann im Mond! Ich hoffe, es kennt noch nicht jeder.
Link:
Und für Menschen mit kurzer Aufmerksamkeitsspanne die Alternative in der Alternative:
Blu, der Typ, der uns einst mit der wall-painted Animation MUTO, in Staunen versetzte, hat nach Combo nun sein neues Werk vollendet. Und darin geht es um nichts geringeres, als
“…an unscientific point of view on the beginning and evolution of life … and how it could probably end.”
Das Ding ist meiner Meinung nach etwas zu lang geraten aber so ein Thema kann man nun einmal schlecht in einer Minute abhaken. Die Animationen sind jedenfalls wieder eine Klasse für sich.
Ich nehme hiermit Daphis musikalischen Staffelstab auf und trage ihn mal ein Stückchen weiter in experimentellere Gefilde. Michael Winslow, der “art of mouth”-Typ aus Police Akademie erzählt in 20 Minuten die Geschichte der Schreibmaschine von 1894 bis … äh, wahrscheinlich bis heute? Ich weiß ehrlich gesagt nicht, hab das Video noch nicht ganz zu Ende geschaut. Er tut dies nämlich akustisch, nur mit seinem Mund und einem Mikro.
Angeregt durch Mattis Hinweis auf Turell: Selbiger ist seit geraumer Zeit mit drei Arbeiten in Frankfurt vertreten. Aufgefallen ist mir das aber erst im Rahmen der Luminale, die diese Woche in Frankfurt stattfindet. Als Veranstaltungshinweis kommt dieser Post etwas spät, aber hier dennoch seine in Frankfurt installierten Lichtwerke.
Zum einen gibt es den Light Shaft (2003) im Gallileo Art Tower (mit Doppel-L wegen Gallusanlage). Am 136 Meter hohen Gebäude verläuft an der Außenwand ein gläserner Fahrstuhl, der – natürlich – von innen heraus beleuchtet wird; das Licht bewegt sich in unterschiedlichen Farbnuancen im Fahrstuhl. Die weiteren Projekte beschreibe ich jetzt nicht einzeln, wen es interessiert, der kann ja die Links anklicken. Es gibt noch die Sky Lobby in der DZ Bank (1998) und eine Arbeit die seit 1968 im Karmeliterkloster installiert ist: Projections meet Shakuhashi; dabei wird die bestehende Lichtarbeit anlässlich der Luminale in “Flötentöne” getaucht.
Neben Turell gibt es einige weitere erwähnenswerte Arbeiten: Super finde ich Polymorph, ein wandelbares Lichtobjekt im Palmengarten (erinnert mich ein wenig an Arturs Wonst ). Dann hinterlassen Passanten, die die Bahnhofshalle durchqueren an der Decke durch ihre eignen Schritte an der Decke Lichtspuren, eine Arbeit mit einem sehr passenden Titel: Ich war hier. Und schließlich gibt es die Künstlergruppe Lichtfaktor aus Köln, die anlässlich der Luminale Firetagging – Graffitiwriting Art with Fire veranstaltet. Vereinfacht gesagt: Sie malen im Dunkeln mit Licht. Das finde ich echt großartig, man sollte dazu diese Videos ansehen:
Ich hatte ganz unabhängig davon in der Weihnachtszeit auch ein bisschen mit Licht gemalt; allerdings stand bei mir die Kerze still und ich malte bzw. schrieb mit der Kamera dieses:
Schöne Webseite für Events und Musik.
Bei den Events wird danach sortiert, wie viele Leute hingehen. Da kann man schnell mal abchecken, welche Party gut besucht wird!
Ja also, der Titel sagt ja eigentlich schon alles. Der Mann heißt David Livingston, macht Performance Kunst und hat es mittlerweile in die NEW YORK-Press geschafft. Wer möchte kann sich noch weitere Dick-Videos anschauen. Ich musste ja direkt an Easy´s leider nie umgesetztes wONSt-Video denken aber vielleicht geht das auch nur mir so. Oder ist es eine Kombination aus Easys wONSt und Maltes Wichtel? Hm…
Die kürzlich auf Arte gezeigte Dokumentation “Mein Leben – Michael Haneke” kann noch ein paar Tage lang auf arte+7 online angeschaut werden. Seit der “My Architekt”-Katastrophe gehe ich zwar deutlich kritischer an biografische Dokumentationen heran und würde normalerweise nichts empfehlen, was ich nicht selbst gesehen habe. In diesem Fall aber rennt die Zeit, ich werde in den nächsten Tagen nicht mehr dazu kommen es mir anzuschauen und dann ist das Ding um die Ecke. Ich habe durchweg positive Stimmen zu der Doku gelesen und abgesehen davon: Was soll bei einer Doku über Haneke schon schiefgehen. Wäre doch schade, wenn sie am Ende keiner sieht.
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