True Grit, no shit… but no grip

Der neue Cohen Brothers? Verdict?….ich hab waehrend des Filmes ab und zu ein paar Spiele auf meinem iPhone gespielt. Nicht schlecht, aber ich hab’ die Socken noch an.

Der neue Cohen Brothers? Verdict?….ich hab waehrend des Filmes ab und zu ein paar Spiele auf meinem iPhone gespielt. Nicht schlecht, aber ich hab’ die Socken noch an.

Enttaeuscht von Aronofsky’s sehr hoch gelobtem Black Swan. Kann den vielen guten Rezensionen nicht zustimmen – mein Geschmack war es nicht. Es ist wohl sowieso recht schwierig sich in die zugrundeliegende Problematik, einer vom Perfektionismus in den Wahnsinn, Automutulation und schliesslich in den ‘Freitod’ getriebenen Ballerina hineinzudenken, und fuer eine solche Figur so etwas wie Sympathie oder Verstaendnis zu entwickeln. Nicht gerade der Stoff, aus dem emotionales Kino gemacht ist. Aber die oft beschriebene, hoechst interesssante, kreative aber auch destruktive Symbiose von Gegenpolen im kuenstlerischen Prozess wie Spontaneitaet und Struktur, Leidenschaft und Disziplin etc, auf die Geschichte von Schwanensee und einem weissen und einem schwarzen Schwan zu reduzieren, empfand ich banal, plakativ und unbeholfen – zumal das einzige, das den schwarzen vom weissen Schwan unterscheidet, hier hauptsaechlich Sex zu sein scheint. Der Film war nicht emotional packend, nicht spannend, nicht besonders schoen, nicht besonders schockierend. Ganz ganz weit hinter Randy the Ramb oder Requiem for a dream. Frage mich, was ich hier nicht sehe und wie der Film zu einem Rating von 8.4 bei IMDB kommt. Ob das wohl die Marketingmaschine ist?
Die bislang schrecklichsten 3 Sekunden der Filmgeschichte, die letzten 3 Sekunden des belgischen Films The Vanishing, haben gerade ernsthafte Konkurrenz bekommen: 5 Sekunden in dem ansonsten guten aber nicht sensationellen neuen Film von Danny Boyle, 127 hours. Die 5 Sekunden alleine sind es aber wert, sich den Film anzuschauen…au!!

Ihr erinnert Euch an das Massaker von Beslan vor 6 Jahren, wobei tschetschenische Terroristen 1100 Geiseln meist Schulkinder an dem, was ihr erster Schultag haette werden sollen, ueberfielen und 3 Tage lang in einer Turnhalle unter extremen Bedingungen festhielten, bevor die Situation ausser Kontrolle geriet und bei der Stuermung durch russisches Militaer mehr als 300 Geiseln, meist Kinder, ihr Leben liessen.
Hier erzaehlen wenige Monate danach ausschliesslich die ueberlebenden Kinder, wie sie die Geiselnahme und das durch den Verlust von Eltern, Geschwistern und Freunden enstandene Traume wahrgenommen haben.
Mich hat das Verstaendnis der Geschehnisse, die Intelligenz, die Nuechternheit und bei manchen Kindern die Gewalt ihrer Ausdrucksfaehigkeit tief beeindruckt und bewegt.
Habe gerade den obigen Film der ollen Coppola gesehen und warne alle eingehend davor.
In irgendeiner Kritik (die ich natürlich nicht mehr finde) stand:
Der Film ist so spannend, wie Farbe beim Trocknen zuzusehen
100% richtig.
O.K. vielleicht sind ein paar schöne Bilder und Einstellungen dabei, aber jede Einstellung dauert leider Gottes fünfmal länger als notwendig.
Peace and Out
Miggedy
Alle, die hierzulande in den letzten Tagen mal im Kino gewesen sind, werden ihn wahrscheinlich gesehen haben: Den Werbespot, bei dem Hugh Jackman nach dem Genuss eines köstlichen Li**** Eis*** durch ein Hotel tanzt.
Natürlich kommt die Idee hierzu nicht aus den thinktanks der Agentur, sondern basiert auf einem Videoclip, den Spike Jonze (Where the Wild Things Are) einst mit Christopher Walken in der Hauptrolle für Fatboy Slims “Weapon of Choice” gedreht hat. Ich nutze die Gelegenheit, um 1. dieses furiose Video nochmal posten zu können, 2. zu zeigen, wie erbärmlich der Werbeclip im Vergleich zu Original tatsächlich ist.
Hier das Original:
Und hier die Kopie:
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