header

Alle Beiträge von: ofi




Es werde Licht

v304805_958_480_605-3

Angeregt durch Mattis Hinweis auf Turell: Selbiger ist seit geraumer Zeit mit drei Arbeiten in Frankfurt vertreten. Aufgefallen ist mir das aber erst im Rahmen der Luminale, die diese Woche in Frankfurt stattfindet. Als Veranstaltungshinweis kommt dieser Post etwas spät, aber hier dennoch seine in Frankfurt installierten Lichtwerke.

Zum einen gibt es den Light Shaft (2003) im Gallileo Art Tower (mit Doppel-L wegen Gallusanlage). Am 136 Meter hohen Gebäude verläuft an der Außenwand ein gläserner Fahrstuhl, der – natürlich – von innen heraus beleuchtet wird; das Licht bewegt sich in unterschiedlichen Farbnuancen im Fahrstuhl. Die weiteren Projekte beschreibe ich jetzt nicht einzeln, wen es interessiert, der kann ja die Links anklicken. Es gibt noch die Sky Lobby in der DZ Bank (1998) und eine Arbeit die seit 1968 im Karmeliterkloster installiert ist: Projections meet Shakuhashi; dabei wird die bestehende Lichtarbeit anlässlich der Luminale in “Flötentöne” getaucht.

Neben Turell gibt es einige weitere erwähnenswerte Arbeiten: Super finde ich Polymorph, ein wandelbares Lichtobjekt im Palmengarten (erinnert mich ein wenig an Arturs Wonst ). Dann hinterlassen Passanten, die die Bahnhofshalle durchqueren an der Decke durch ihre eignen Schritte an der Decke Lichtspuren, eine Arbeit mit einem sehr passenden Titel: Ich war hier. Und schließlich gibt es die Künstlergruppe Lichtfaktor aus Köln, die anlässlich der Luminale Firetagging – Graffitiwriting Art with Fire veranstaltet. Vereinfacht gesagt: Sie malen im Dunkeln mit Licht. Das finde ich echt großartig, man sollte dazu diese Videos ansehen:

Ich hatte ganz unabhängig davon in der Weihnachtszeit auch ein bisschen mit Licht gemalt; allerdings stand bei mir die Kerze still und ich malte bzw. schrieb mit der Kamera dieses:

wonst

Und jetzt: Licht aus.

Neues von den Kindern aus Bockenhxxx

Vor einiger Zeit berichtete ich aus dem Schulalltag über die Gelüste der hungrigen Raupen. Heute gibt´s die große Sause für ´nen Zwanni (genau genommen ist es nur ein “Zanni”)! – Und um mal wieder die Klischees über Männlein und Weiblein zu bedienen: Diese Worte entstammen der Feder eines Jungen! Selbiger wird uns vermutlich in ein paar Jahren die Dame aus dem vorigen Post auf seinem Blog als seine neue Freundin vorstellen.

twenty-sex

Knock, knock – Ons wo seid ihr?

Wie leer gefegt ist es hier auf Onsline, als hätten die Ons seit Weihnachten genug voneinander (geht das überhaupt?). Also klopf ich mal an die Ons-Türen, damit ihnen das neue Design auf Onsline im Zwiebelmuster nicht entgeht. Als ich realisierte, dass die Seite anders aussieht, musste ich ganz kurz überlegen, welches Bild vorher zu sehen war – es war etwas bläulich schimmenders und pelziges, wie ein Eisbär von innen oder so. Na, was auch immer es auch war, ich habe noch diese beiden schönen Illusionen gefunden, die ich Euch nicht vorenthalten möchte. Wass e Abbeid, sach ich nur:

White Christmas

I would like you to dance

Beatles Birthday

Once upon a year ago

Eichhof – das ist mein Bier

Dieser Spot erinnert mich an meinen ersten Post auf onsline, den ich vor rund einem Jahr geschrieben habe. Gibt es eigentlich irgendwelche Feierlichkeiten, Medallien oder Auszeichnungen für die einjährige Aktivität auf onsline? ;-)

Für Indianerfans

Die 70er waren modisch und haarfrisurentechnisch gesehen echt brutal! Und unter anderem brachten sie uns Tommy Seebach, der in diesem Vido abgeht wie total irre! Überzeugt Euch bitte selbst:

Good night, sleep time

beuys_400h

Freddy Langer ist eigentlich Journalist und Leiter des Reiseblatts der FAZ. Aber er ist auf eine besondere Weise auch Fotograf. Freddy Langer fotografiert seit fast 30 Jahren Prominente. Das ist zunächst nichts ungewöhnliches, denn das machen viele Fotografen. Wäre da nicht dieser kleine Stofffetzen, umgangssprachlich auch Schlafbrille genannt, wären seine Bilder vermutlich auch nicht wirklich außergewöhnlich.

Nach einer durchgefeierten Nacht mit einem Kumpel, mit einer Polariodkamera und einer Schlafbrille auf dem Küchentisch entstand Anfang der 80er die Idee für das Projekt WHO IS WHO, für das bis heute über 350 Leute posiert haben. Seit dem fotografiert Langer alle möglichen Promis mit einer Schlafbrille vor dem Gesicht: Andy Warhol, Joseph Beuys, Wolfgang Tillmans, Claudia Cardinale, John Malkovich, Peter Fonda, Dennis Hopper, Michel Houellebecq, Harald Schmidt, Andrea Sawatzki, Ulrich Tukur und viele andere Entertainer, Moderatoren, Schauspieler, Musiker, Künstler, Sportler und Schriftsteller. Er hat immer und überall Polaroid Kamera und Schlafbrille (von damals) dabei, um immer bereit für das nächste Bild zu sein. Einige kann man hier ansehen. Das verrückte dabei ist, dass wir die tausendfach fotografierten Bilder auch ohne den Ausdruck der Augen erkennen … ratet mal mit Rosenthal! – Wen es interessiert: Der Metermorphosen Verlag hat ein cooles Memory zur WHO IS WHO Ausstellung publiziert.

Frauen und Autos

Bedauerlicherweise hat sich offenbar in dreißig Jahren nichts geändert. – Aber dennoch musste ich an der ein oder anderen Stelle so herzhaft und laut lachen, dass ich Euch dieses hier nicht vorenthalten möchte:

Sehr schön hier: das Öffnen der Motorhaube

Mein Favorit hier natürlich der schwachwerdende Mann! Obwohl, die Frau, die die Käfertür öffnet ist auch nicht schlecht.

Frau Müllers Gedichtcollagen

Frau Müllers Gedichtcollagen

Die Bemühungen um die Findung von Frau Müllers Identität war erfolgreich und nun wissen wir ja alle, wer sie ist. Frau Müller hat aber nicht nur den Literaturnobelpreis erhalten, sie macht außerdem wunderschöne Gedichtcollagen. Inhaltlich sind sie nicht ganz so leicht zu erfassen, aber Schere statt Stift, find ich per se erst mal gut! Die Gedichtcollagen gibt es zusammengefasst als Buch oder auch als Fototapete … ist mal so was ganz anderes, als nackte Paare vorm Sonnenuntergang unterm Wasserfall.

Bildquelle FAZ vom 09.10.09

 vorige Seite 1 2 3 nächste Seite

Continue Next page

re:publica
a better tomorrow