So schnell kann’s gehen. Heute bekam ich folgende schöne Email:
Sehr geehrtes Mitglied,
anbei erhalten Sie eine Mahnung über Ihre bislang noch ausstehenden 2008 – 2010 Mitgliedsbeiträge des Vereins für Socialpolitik.
Mit freundlichen Gruessen
Stefanie Grohs
Verein für Socialpolitk
Wilhelm-Epstein-Str. 14
60431 Frankfurt
Und da frag’ ich mich: ist’s schon soweit gekommen? Sind wir schon wieder beim förmlichen “Sie”? Wegen der läppischen drei Jahre Zahlungsverzug?
Im Nachhinein betrachtet hätte ich vielleicht nicht mit einer Ankündigung reagieren sollen, solche Emails auch weiterhin ignorieren zu wollen. Ein lockeres Gedicht wär vielleicht angemessener gewesen. Etwa:
Wahre Groehsse
So soll es sein,
das ist famos.
Hier: Hänschen Klein
Dort: Steffi Grohs
“I hate fuckin’ birds. They are fuckin’ loud as hell, they’re always up early, just chirpin’ all over the damn place as though the rest of the world is not trying to sleep.” Oder so ähnlich…
Seit seinem Umzug von New York nach Berlin betreibt der deutsche Illustrator Christoph Niemann den wunderbaren Abstract City Blog der New York Times (welcher in Sachen Output natürlich nicht ansatzweise mit dem Youtube-Staccato eines Power-Blogs wie onsline mithalten kann).
Als Einstieg in die melancholische Welt der abstrakten Stadt empfiehlt sich diese liebevolle Auseinandersetzung mit dem Schlaf. In diesem Sinne – Good night and tough luck.
Es handelt sich um eine skurille Geschichten- und Gedichtsammlung, illustriert im makaber liebevollen Stil Burtons. Da ja bald Weihnachten ist, das perfekte Geschenk für alle, die einem ca. € 13,34 wert sind.
Einen tieferen Einblick gibt folgendes Interview mit dem Regisseur anlässlich der MoMA Weihen.
Wie man die Brücke zwischen Guns ‘N Roses gerade erschienenem Monumentalwerk “Chinese Democracies” und Kanye Wests Versuch, mit “8o8s & Heartbreak” schwarze Musik neu zu erfinden, hinbekommt? Kein Problem, zeigt diese lesenswerte Doppelrezension.
Ist es Gotts Wille, dass Sarah Palin 2012 die Anführerin der Freien Welt wird? Die charmante Powerchristin hofft auf einen Fingerzeig von oben. Wenn es Gottes Wunsch sei, dann bete sie darum, dass er sie eine entsprechende offene Tür nicht übersehen lasse:
“You know, I have — faith is a very big part of my life. And putting my life in my creator’s hands — this is what I always do. I’m like, OK, God, if there is an open door for me somewhere, this is what I always pray, I’m like, don’t let me miss the open door. Show me where the open door is. Even if it’s cracked up a little bit, maybe I’ll plow right on through that and maybe prematurely plow through it, but don’t let me miss an open door. And if there is an open door in ’12 or four years later, and if it is something that is going to be good for my family, for my state, for my nation, an opportunity for me, then I’ll plow through that door.” (Quelle)
Aber möglicherweise findet der Schöpfer es ja auch dringlicher sie in Zukunft nicht mehr übersehen zu lassen, dass Afrika gar kein Land ist, sondern ein Kontinent. Dazu auch folgendes sehr lustige Video:
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