Vorneweg : Dies ist ein Software Tipp, der bisher leider nur für MacOS Benutzer relevant ist. Sollte mir etwas Ähnliches für Windows über den Weg laufen, sage ich Bescheid.
Mittlerweile betreibt eine ganze Reihe von Fernsehsendern, insbesondere die Öffentlich-Rechtlichen, ganz ansehnliche Mediatheken, in denen man sich im Browser oder über mobile Apps verpasste Beiträge anschauen kann. Arte zum Beispiel macht hier eine recht gute Figur, aber auch ARD und ZDF sind nicht schlecht aufgestellt. Leider gibt es Beiträge, die aus urheberrechtlichen Gründen für nur sieben Tage abrufbar sind (und während dieser Zeit auch nicht downloadbar) und danach komplett gelöscht werden. Mir geht es oft so, dass ich von einem interessanten Videobeitrag lese, diesen aus Zeitgründen aber selten sofort ansehen kann. Die Sache gerät in Vergessenheit und wenn es mir wieder einfällt, sind die sieben Tage oft schon verstrichen.
Die kleine Software “Mediathek” schafft hier Abhilfe. Über ein supersimples Interface kann ich in mehreren (bisher leider nur) deutschsprachigen Mediatheken nach Beiträgen suchen, diese direkt anschauen, herunterladen oder als Kanal abonnieren. Nicht mehr und nicht weniger. Funktioniert tadellos, ist in seiner Bedienung narrensicher und noch dazu kostenlos und werbefrei.
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Da ich hier vor Kurzem erst was zum Thema Fotografie hatte, schicke ich diese Video einfach direkt hinterher und zitiere bei der Gelegenheit auch gleich aus der Quelle, weil hier bereits die entscheidende Frage gestellt wurde:
Was das Video nicht zeigt: Wie schnell sich die Werbeindustrie und Facebook auf solche Technologien stürzen werden, um Werbe-Objekte subtil und automatisiert in unsere Fotos einzusetzen [...]
Nein, dieses Mal meine nicht die Taskmanagement Software für OSX, sondern eine Digitalkamera, die in meinen Augen ein kleine Revolution in der Fotografie auslösen könnte. “Lytro” heißt das Ding und schießt Fotos, bei denen man nachträglich über eine spezielle Software die Schärfeebene bestimmen kann. Nachträglich! So oft man möchte! Sollte das System tatsächlich so gut funktionieren wie beschworen und auch ein gute Bildqualität liefern, sind wir Blade Runner wieder ein gutes Stückchen näher gekommen.
Oder sollte ich vielleicht besser sagen “Anfangen!”? Der Countdown läuft und wenn ich mich nicht irre, bleiben uns nur noch etwa zwei Wochen Zeit, um aus Gedanken Dinge entstehen zu lassen. Falls es mal nicht so läuft mit der KreawONstität, hier ein paar Tips von jemandem der weiß wovon er redet.
Lange nicht mehr hier gewesen, sehr lange nicht mehr. Ich könnte jetzt vom dem nicht enden wollenden Strom an Nachrichten, Meldungen, Videos und Bildern sprechen, die jeden Tag aus meinen Feedreader rauschen, vom x-ten StarWars-Mashup, dem x-ten lol Video eines x-ten schrägen Typens, dem x-ten bahnbrechenden Techi-Startup, dem x-ten Versuch eines Unternehmens oder einer Regierungsinstitution an unsere Daten zu kommen oder uns davor schützen zu wollen und darüber, dass mich irgendwann eine Art Müdigkeit erfasst hat. Darüber dass scheinbar nichts mehr weit genug aus der Masse hervorragt, um hier darüber zu schreiben. Information Overflow.
Thank god, its WONST-time.
Was passiert, wenn eine aus gesellschaftlicher Sicht verwerfliche (aus adoleszenter Perspektive eventuell weniger), weil unsittliche Handlung einfach unheimlich oft wiederholt und mit einer zweiten, ebenfalls verwerflichen aber gesellschaftlich geschätzten Handlung medial verknüpft wird? Wird daraus dann Kunst?
Genauer: Ein Typ aus Russland fasst eintausend Frauen an den Busen und schüttelt Putin anschließend die Hand.
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