Fremdkörper

Da ich hier vor Kurzem erst was zum Thema Fotografie hatte, schicke ich diese Video einfach direkt hinterher und zitiere bei der Gelegenheit auch gleich aus der Quelle, weil hier bereits die entscheidende Frage gestellt wurde:
Was das Video nicht zeigt: Wie schnell sich die Werbeindustrie und Facebook auf solche Technologien stürzen werden, um Werbe-Objekte subtil und automatisiert in unsere Fotos einzusetzen [...]
Rendering Synthetic Objects into Legacy Photographs from Kevin Karsch on Vimeo.
via Spreeblick

Schon 1 mal Latscholinde!
8 Kommentare - abonnieren oder Kommentar schreiben
Nette Anwendung. Aber die Technologie Bilder zu manipulieren gibt’s ja nicht gerade erst seit letztem Monat und product placement seit es Fernsehen gibt.
Die interessantere Frage ist eher, welche Auswirkungen das Verschwimmen von Realitaet und Fiktion auf unser Leben hat und wie wir mit Erinnerungen umgehen.
um 18:05 Uhr am 25.10.`11
Mein Profil Bild ist vielleicht auch kein schlechtes Beispiel.
um 18:06 Uhr am 25.10.`11
Ein nicht zu verachtender Aspekt ist allerdings auch, wie schwierig und aufwändig es ist, solche Manipulationen vorzunehmen. Und diese Technik zielt explizit auf den unbedarften Anwender. Welches Verhältnis zur Realität werden wir also haben, wenn jeder Nutzer eines handelsüblichen Computer derart einfach die Realität oder dessen vermeintliches Abbild verändern kann?
um 20:31 Uhr am 25.10.`11
Vielleicht weniger vorm Rechner hängen und mehr raus gehen! Fonbachtal im Herbst, ABGEFAHREN ohne Photoshop oder ähnliches!
um 10:48 Uhr am 26.10.`11
Das ist unter anderem das Problem. Man haengt immer mehr vorm Rechner und isoliert sich. Das ist aber nicht wirklich die Ursache. Unsere Gesellschaft veraendert sich und dadurch die sozialen Bedingungen. Fonbachtal ist daher ein geiler Tipp. Alleine macht das aber weniger Spass auf die Dauer. Aber wo is’n das?
Arturro,
wenn jeder Nutzer ganz einfach Fotos und Videos veraendern kann und seine Erinnerung dadurch manipuliert, immer mehr Menschen Computerspiele spielen und sich in Parallelwelten einloggen, dann hat der Teufel schon gewonnen. Alternative wird es immer mehr Teil unseres alltaeglichen Lebens und integrierter Bestandteil unserer Realitaet und davon untrennbar. Mit ein wenig Fonbachtal zwischendurch als Total Experience.
um 13:10 Uhr am 26.10.`11
Ich denke nicht, dass vor dem Rechner sitzen gleichbedeutend ist mit Isolation, es sei denn man betriebe das ausschließlich. Rausgehen ist daher umso wichtiger und Fonbachtal sowieso ein Muss.
Was momentan schon passiert, ist die Entwicklung eines grundsätzlichen Misstrauens gegenüber Bildern, digital oder nicht.
Saß man vor zwei Jahren noch mit geöffnetem Mund vor Youtube-Videos in denen Leute Bierdosen scheinbar beifällig in Papierkörbe kickten, schreit heute direkt erst einmal jeder “FAKE” (außerdem noch “Erster!”).
um 13:47 Uhr am 26.10.`11
Fonbachtal ist bei Krofdorf, Schiffenberg übrigens auch sehr schön gerade. Zum Glück lässt isch Emma nicht mit manipulierten Fotos abspeisen, da ist man gezwungener Maßen ganz schön oft draußen!
um 19:46 Uhr am 29.10.`11
Pro Mogdogikeit!
um 19:47 Uhr am 29.10.`11
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