Lesetips
Durch eine Buchrückgabe brüderlicherseits habe ich jetzt wieder das grandiose Werk “Eine prima Saison” von Josef Skvorecky in meinem Besitz. Sooooooooooooo lustig und gleichzeitig tragisch.
Erlaubt eine herrlich-schreckliche Rückkehr in die hormonüberflutete Teenagerzeit.
“Poetisch verklärt und nicht ohne Nostalgie schildert Skvorecky, wie immer derselbe Gymnasiast Danny in Kostelec immer anderen und oft auch wieder denselben Mädchen hinterherjagt. Aufgrund welcher Intrigen und schicksalsträchtigen Verhängnisse Danny, das Glück vor Augen und sehr greifbar nah, die Irenas, Alenas oder Maries dann doch nicht bekommt, warum er statt des längstverdienten Beischlafs Mathematikunterricht erhält, Berge besteigen oder bis zur Ohnmacht Rum trinken muss – das macht den handlungsträchtigen Inhalt dieser poetischen Erzählung aus.”
FR
II
Proudly presenting again: Mr. Neil “Motherflippin’ GAIMAN”
Wie kaum ein zweiter jongliert er in “American Gods” mit allen Mitteln und Tricks der Geschichtenerzählung und -erzähler, und verarbeitet dabei nebenei auch so ziemlich jede Mythologie aller Einwanderer, die je nach Amerika gekommen sind.
Für beide Bücher gilt: Lesen!
Und passend dazu noch was von dem ale Frankfurter, den heut’ kei Sau mehr kennt:
Bring’ in Flammen Liebende zur Ruhe.
Wenn der Funke sprüht,
wenn die Asche glüht,
Eilen wir den alten Göttern zu.
aus den Balladen – die eigentlich auch auf mehr Nachtschränken oder Toiletten als Zwischendurchlektüre liegen sollten.
Euer
Matzel Wein-Treuticky
Schon 3 mal Latscho!
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Das alte Problem mit Buchkritiken: Keine Kommentare, weil´s lange dauert ehe man was dazu schreiben kann. Und wenn man es dann endlich durch hat isses irgendwie schon um die Ecke.
Darum sage ich schon mal: Ist bestellt. THX.
um 15:57 Uhr am 01.03.`10
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