header

3 Kommentare - abonnieren oder Kommentar schreiben

  1. GravatarHanso

    Das Buch geht ab. Einige Kritiker haben zwar bedauert, das McCarthy erst mit seinem massentauglicheren Spaetwerk in den Blickpunkt der Oeffentlichkeit geraten ist, aber das tut der Qualitaet des Buches sicher keinen Abbruch.

    Ein totaler Hammer ist auch “No country for old men” vom gleichen Autor, das ja auch ziemlich geil von den Coens verfilmt wurde. Wer halbwegs gut Englisch kann, fuer den koennte es sich lohnen das englische Original zu lesen. Ein Teil des Buches ist im texanischen Slang geschrieben, was in der Deutschen Uebersetzung sicher untergeht, aber recht wesentlich die Stimmung des Buches ausmacht.

  2. Gravatareasy

    Cool Artur -- danke. Der Film lief hier als Teil des London Film Festivals -- aber ich konnte ihn leider nicht sehen, weil ich da gerade in Dt war.

    Ich finde den Trailer recht schwach ehrlich gesagt und tatsaechlich habe ich beim lesen des Buches oft daran denken muessen, wie schwierig das ganze in einem Film umzusetzen waere. Daher ja meine Vorfreude, als ich ueber die Besetzung des Filmes erfuhr -- die Jungs, koennten es wuchten, dachte ich. Vielleicht haben sie es ja tatsaechlich geschafft.

    Als Buch -- auf jedensten ein Tipp -soviel ist klar…und ich werde jetzt mal in ne Buecherei gehen und No Country for old men mir holen…hehe….ich freu mich schon, Haens !

  3. GravatarHanso

    Hier noch die Perlentaucher-Zusammenfassung der FAZ Rezension der Strasse:

    Nicht minder bedeutend und nicht minder nobelpreiswürdig als die immer noch berühmteren, aber ebenso nobelpreislosen amerikanischen Kollegen Philip Roth und John Updike ist für Hubert Spiegel der Literat Cormac McCarthy. Dies Buch ist hierzulande, wohl der Verfilmung wegen im Deutschen erst jetzt erschienen, fast zeitgleich mit dem ihm im Original erst ein Jahr später folgenden “Die Straße”. Spiegel bespricht sie in einer Kritik und betont, dass nur eines von beiden, nämlich dies hier ein wirkliches “Meisterwerk” ist, womöglich sogar McCarthys stärkstes Buch. Das Szenario ist postapokalyptisch. Spiegel: “Die Welt ist verbrannt, verkohlt, entseelt.” Ein paar marodierende Menschen sind übrig, nicht einmal vor Kannibalismus schrecken sie zurück. Im Zentrum stehen, namenlos unterwegs, Vater und Sohn. Sie diskutieren moralische und metaphysische Fragen und wollen zum Meer. Eine totale Reduktion aufs Grundsätzliche, die der Rezensent Hubert Spiegel in diesem Fall mit Enthusiasmus quittiert.

“The Road – ein Trailer” kommentieren