Tarnation

Ich habe es ja gerade schon erzählt, Tarnation ist ein faszinierender Dokumentarfilm von Jonathan Caouettes, der mir beim Anschauen von The Tracey Fragments immer wieder durch den Kopf ging. Wahrscheinlich wegen seiner ebenfalls schwindelerregenden, collageartigen Montage, der nervösen Videoästhetik, dem brutalen Schnitt. Naja, ist jedenfalls schon ein Weilchen her, dass ich Tarnation gesehen habe und während ich im Netz unterwegs war, um mein Gedächtnis etwas aufzufrischen, bin ich auf ein Review gestoßen, das mir gänzlich die Lust am Selbst-Darüber-Schreiben genommen hat – weil man kaum treffender über Tarnation schreiben kann. Hier der Anreisser:

“Jonathan Caouettes autotherapeutisches Home Movie-Familienepos Tarnation erzählt formal wendig und emotional aufwändig von einer leidgeprüften Mutter-Sohn-Beziehung. Ein beeindruckend/ beunruhigend persönlicher Film.”
Lest ruhig auch noch ein paar weitere Absätze diese Textes von Joachim Schätz, ich finde es lohnt sich. Genau wie Tarnation.


Find´ich latscho!
2 Kommentare - abonnieren oder Kommentar schreiben
Linde, ich nehme mal das Ding ist bei Amazon schon bestellt, und wir koennen den hier bald schon in der trauten Umgebung unserer kleinen Wohnung zusammen schauen.
um 16:09 Uhr am 11.07.`09
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