Sehr starke Bilder. Man muss diesen Mann einfach lieben.
Dennoch sind diese Bilder meisterhafte Inszenierungen einer minutiös durchdachten Politikmaschinerie. Die Orte der Wahlkampfreden ist bewußt gewählt, die Standorte für die Fotografen sind festgelegt, die Perseptive vorbestimmt, das Licht gesetzt. Eigentlich perfekte Arbeitsbedingungen für die Fotografen. Hingehen, scharfstellen, abdrücken. Den Rest erledigt der Editor.
Ähnlich gute Arbeitsbedingungen hatten die Fotografen während der Olympiade in Peking 2008. Sie hatte nahezu alle Freiheiten, perfekt inszenierte Bilder zu produzieren. Schließlich sind sich auch die Chinesen bewußt, wie gut sich der Schöne Schein inszenieren und deshalb instrumentaliesieren läßt.
Für kritische Bilder ist meist kein Platz und nicht die richtige Zeit.
Noch nicht. Sollte O.Barack in seiner Politik nicht erfolgreich sein, werden sich auch die Bilder trastisch ändern.
Was die BigPicture-Serie angeht hast Du absolut recht. Die flickr Serie wirkt dagegen privater, authentischer. Sicherlich kann man auch das inszenieren und B. wird einen Teufel tun, zweifelhaftes Bildmaterial von sich und seiner Familie zu verbreiten.
Trotzdem halte ich es für mutig, sich als mächtigster Mann der Welt auf dem Sofa lümmelnd fotografieren zu lassen.
Ich muss bei all diesen Bildern übrigens ständig an “24″ denken, geht euch das nicht so? Verdammt. Wann sein Sohn wohl mit der Wahrheit rauskommt..?
6 Kommentare - abonnieren oder Kommentar schreiben
Der Mann weiß, wie die neuen Medien funktionieren. Das lässt hoffen. Wer wohl die Bilder gemacht hat?
um 00:32 Uhr am 09.11.`08
Hier gibt´s übrigens auch eine sehr gute Fotoserie zu Obama. Nicht so privat aber dafür sind die Bilder mächtig groß…
http://www.boston.com/bigpicture/2008/11/the_next_president_of_the_unit.html
um 00:37 Uhr am 09.11.`08
Was ein Fernseher
um 09:59 Uhr am 09.11.`08
Was ein Kleid ?!
um 11:11 Uhr am 09.11.`08
Sehr starke Bilder. Man muss diesen Mann einfach lieben.
Dennoch sind diese Bilder meisterhafte Inszenierungen einer minutiös durchdachten Politikmaschinerie. Die Orte der Wahlkampfreden ist bewußt gewählt, die Standorte für die Fotografen sind festgelegt, die Perseptive vorbestimmt, das Licht gesetzt. Eigentlich perfekte Arbeitsbedingungen für die Fotografen. Hingehen, scharfstellen, abdrücken. Den Rest erledigt der Editor.
Ähnlich gute Arbeitsbedingungen hatten die Fotografen während der Olympiade in Peking 2008. Sie hatte nahezu alle Freiheiten, perfekt inszenierte Bilder zu produzieren. Schließlich sind sich auch die Chinesen bewußt, wie gut sich der Schöne Schein inszenieren und deshalb instrumentaliesieren läßt.
Für kritische Bilder ist meist kein Platz und nicht die richtige Zeit.
Noch nicht. Sollte O.Barack in seiner Politik nicht erfolgreich sein, werden sich auch die Bilder trastisch ändern.
Denn Bilder haben Macht.
um 16:22 Uhr am 10.11.`08
Was die BigPicture-Serie angeht hast Du absolut recht. Die flickr Serie wirkt dagegen privater, authentischer. Sicherlich kann man auch das inszenieren und B. wird einen Teufel tun, zweifelhaftes Bildmaterial von sich und seiner Familie zu verbreiten.
Trotzdem halte ich es für mutig, sich als mächtigster Mann der Welt auf dem Sofa lümmelnd fotografieren zu lassen.
Ich muss bei all diesen Bildern übrigens ständig an “24″ denken, geht euch das nicht so? Verdammt. Wann sein Sohn wohl mit der Wahrheit rauskommt..?
um 00:04 Uhr am 11.11.`08
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