Global denken, lokal kommunizieren
Die einfachste Art und Weise, sich in anderen Städten als Fremder zu outen: aktive Kommunikation an einer lokalen Wurstbude. Mein erster Versuch, in Bayern ein “Frikadellenbrötchen” zu ordern, löste damals nur heitere Herablassung aus (korrekt wäre gewesen: “a Fleischpflanzerlsemmel, bittschee”). Alles richtig gemacht hatte hingegen ein Vokuhilaträger in Recklinghausen, der ”einmal Schnippo Schranke und für meine Lutsche ‘ne Frikka” bestellte. Dem Herrn wurde umgehend ein Schnitzel mit Pommes rotweiß und eine Frikadelle für seine Freundin serviert. Keinerlei Widerspruch weit und breit (nicht mal von der Lutsche).

Find´ich latscho!
5 Kommentare - abonnieren oder Kommentar schreiben
bein Frangen drin heist des Fleischküchlebrödle …
um 18:59 Uhr am 17.09.`08
Pervers. Kuchen auf Brot zu legen.
um 09:03 Uhr am 18.09.`08
Ich will gar nicht wissen, was Schwaben und Sachsen dazu sagen. Ist bestimmt noch perverser…
um 10:24 Uhr am 18.09.`08
find ich gut aber auch nicht so gut
um 18:09 Uhr am 18.09.`08
finds eher gut
um 12:34 Uhr am 19.09.`08
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